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Wie Sie die beste Brandschutz Software & App für Ihre Dokumentation finden (inklusive Checkliste)

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Ich wette, Sie suchen eine bessere Lösung für Ihre Dokumentation im vorbeugenden Brandschutz, doch Sie wissen nicht ganz, wo Sie anfangen sollen und ein Budget ist möglicherweise auch nicht wirklich vorhanden. Das Ausprobieren vieler Softwarelösungen ist sehr kostenspielig und kommt daher nicht in Frage. Deswegen googlen Sie jetzt, um einen Überblick zu erhalten und die richtige Entscheidung zu treffen. Ich verstehe Sie. Jedes Projekt, das die Einführung einer Lösung (z.B. Software oder App) mit sich zieht, wirkt zunächst einmal wie ein Elefant.

Mit diesem Artikel werde ich das Projekt für Sie klein, wie eine Maus machen. Nach dem Lesen des Artikels werden Sie genau wissen,

  • warum und was im Brandschutz dokumentiert werden muss,
  • welche Lösungen (Software & App) und hilfreichen Funktionen es gibt,
  • wie Sie zur richtigen Softwarelösung finden, ohne viel Geld beim Ausprobieren verschiedener Produkte zu verlieren,
  • wie Sie eine Brandschutz-Software von heute auf morgen in Ihre Arbeit integrieren,
  • wie Sie die Einrichtungszeit auf einem absoluten Minimum halten und
  • was eine Lösung für die Dokumentation im Brandschutz kosten darf und was nicht.

Außerdem erhalten Sie Zugriff auf die ausführlichste Checkliste, die es zum Bewerten von Brandschutz-Software gibt. Nach dem Lesen bewerten Sie Produkte dieser Branche wie ein Brandschutz-Doku-Pro und ein IT-Pro in einer Person.
So werden Sie strukturiert Informationen beschaffen, aufgeklärt vergleichen und selbstbewusst entscheiden können. 

All das möchte ich mit Ihnen diskutieren, damit Menschen am Ende des Tages sicher nach Hause gehen.

Der Beitrag ist sehr umfangreich. Springen Sie gerne mithilfe der folgenden Navigationsübersicht herum. 

Übersicht: Das erwartet Sie in diesem Beitrag

Die Pflicht zur Dokumentation im Brandschutz - wo kommt Sie her?

Wer sagt eigentlich, dass Sie dokumentieren müssen? Und wie setzen sich die Richtlinien zusammen?

Von der EU wird die Sicherheit im Brandschutz für Gebäude und deren Nutzern durch Anforderungen an Bauprodukte und Anlagen definiert. An die Qualifikation der damit beschäftigten Planer, Anwender und Prüfer werden keine Anforderungen gestellt.

Dies ist Aufgabe der Mitgliedsstaaten und in Deutschland, der 16 Bundesländer. Daher gibt es zwischen den Bundesländern Unterschiede in den Bauvorschriften und in den Anforderungen und Anerkennungen der in diesem Bereich tätigen Fachleute. Dies ist ein nicht mehr zeitgemäßes Relikt der Geschichte.

In der EU müssen Liefer- und Dienstleistungsaufträge ab 207.000 Euro und Bauaufträge ab 5.186.000 Euro entsprechend den Vergabe- und Vertragsordnungen EU-weit ausgeschrieben werden.
Dies bedeutet, das Großprojekte von Architekten aus der EU geplant, die Bauausführung durch Baufirmen aus der EU mit Bauprodukten aus der EU gebaut werden können.

Die Bestandteile des vorbeugenden Brandschutzes ergeben sich aus einer Vielzahl von Bauvorschriften, Richtlinien, Normen, Empfehlungen und Leitfäden. Nach deren Analyse und Strukturierung ergibt sich eine Gesamtstruktur mit 6 Hauptgruppen, 40 Untergruppen und ca. 230 Einzelpunkten. Die Herleitung dessen finden Sie im Whitepaper "Vorbeugender Brandschutz in der Planung und Bauleitung".

Diese Gesamtstruktur wird für einzelne Gebäude nur teilweise anzuwenden sein. Sie bietet aber auch die Möglichkeit für Vergleiche, Analysen und Auswertungen, wie z.B. Vollständigkeit, Mängelverteilung u.a.
Bei der Analyse von Vorgaben zu den Inhalten und Struktur von Planungen und Prüfungen im vorbeugenden Brandschutz ergaben sich gegenüber der Gesamtstruktur folgende interessante Ergebnisse:

  • Der Anteil des Brandschutzes in den Einzelthemen des EU-Grundlagendokuments Nr. 2 mit 50 Seiten beträgt 58% und der von den gebräuchlichsten 12 Musterbauvorschriften 75%.
  • Andere Vorgaben wie der Brandschutzleitfaden des Bundes, die vfdb Richtlinie 01/01, die VwV Brandschutzprüfung Ba-Wü und die BauPrüfVO §9 Brandschutzkonzept NRW liegen teilweise weit unter 50%.
  • Bei der Analyse von 12 Mustervorschriften mit 1.041 Paragraphen und Absätzen auf 252 Seiten wurde ein Anteil der brandschutzrelevanten Anforderungen von 75% ermittelt.

Damit stellt der Brandschutz eindeutig eine Rechtsanwendung dar.

Aber wer ist nun für was zuständig? Dazu empfehle ich unseren Beitrag "Die Brandschutz-Dokumentation aus Sicht eines Rechtsanwaltes".

Die Rechtliche Bedeutung: Warum Brandschutz-Dokumentation so wichtig ist

Brände sind in Deutschland nicht selten. Entsprechend der Statistik des deutschen Feuerwehrverbandes ereigneten sich 180.000 Brände im Jahr 2016. Dies entspricht ca. einem Brand alle 3 Minuten.

Nach einem Großschaden (> 1 Mio. €) schaffen nur 23% der betroffenen Betriebe wieder einen vollen Marktanschluss. Je nach Lage der Betriebe, finden viele Mitarbeiter danach keine neuen Arbeitsplätze.

Daher sind bei Bränden nicht nur gesellschaftliche Grundbedürfnisse betroffen, es wird auch die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit geschädigt und Arbeitsplätze gefährdet.

Die rechtliche Bedeutung des vorbeugenden Brandschutzes wird von den meisten (am Bau) Beteiligten erheblich unterschätzt. Mit rechtlichen Konsequenzen muss jeder für Mängel Verantwortliche rechnen. Dies gilt besonders, wenn Personen zu Schaden kommen. In diesem Fall gilt auch eine 30 jährige Nachhaftung.
Mängel sind Verstöße gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik und die Bauvorschriften und stellen damit eine Fahrlässigkeit dar. Strafrechtliche Konsequenzen haben Mängel immer, wenn sie zu Körperverletzung oder Tötung aufgrund ei-ner Fahrlässigkeit führen.

Mängel stellen aber auch grundsätzlich eine Vertragsverletzung nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch dar, da eine Planung mangelfrei und dauerhaft genehmigungsfähig und die Bauausführung mangelfrei sein muss. In der Praxis ist dies jedoch ein Wunschgedanke.

Urteile zu Mängeln im Brandschutz bestehen von vielen Gerichten aller Instanzen. Die Begriffe Grobfahrlässigkeit und Vorsatz sind darin nicht selten enthalten.

Entsprechend der HOAI zählt der in den öffentlich-rechtlichen Bauvorschriften enthaltene Brandschutz zu den Grundleistungen des Entwurfsverfassers und des Bauleiters. Entsprechend dem Umfang von 75% der Bauvorschriften ist er hierzu jedoch nicht ausgebildet und qualifiziert. Damit begibt er sich in die erhebliche Gefahr der groben Fahrlässigkeit, wenn er den Brandschutz selbst plant und hierzu nicht qualifiziert ist.

Daher kann man nur jedem Entwurfsverfasser und Bauleiter empfehlen, dass er den Bauherrn zur Beauftragung eines qualifizierten Fachplaners und Fachbauleiters für den vorbeugenden Brandschutz überzeugt. 

Weiterhin ist es zur besseren Sicherung von Menschen und zur eigenen rechtlichen Absicherung ratsam, eine Softwaregestützte, langfristig nachvollziehbare und gut strukturierte Dokumentation im Brandschutz durchzuführen. 

Quelle Whitepaper von Dr. Peter Hofmann, M. Eng. (Vorbeugender Brandschutz)

Was gehört alles zur ordnungsgemäßen Brandschutz-Dokumentation?

Der fehlerhafte Glaube, die Dokumentation sei eine sinnfreie Bürokratie oder dazu da, den Brandschutzbeauftragten bzw. Verantwortlichen selbst zu kontrollieren ist unzutreffend und unlogisch.

Ganz im Gegenteil ist die Dokumentation im Brandschutz sogar dazu geeignet, den Verantwortlichen zu schützen, denn im Falle eines Brandes liefert die Dokumentation Nachweise über die Erfüllung aller Pflichten. Sie hilft außerdem dabei, die Übersicht über alle Brandschutzmaßnahmen (Aufgaben, Mängelbeseitigung, Prüfungen, Kontrollen) zu behalten, und Gefahrenpotentiale somit effektiv zu beseitigen. Die Dokumentation hilft am Ende des Tages dabei, sicher zu stellen, dass Menschen unversehrt bleiben. Doch was muss dazu alles dokumentiert werden?

Was muss im Brandschutz dokumentiert werden? 

Die Dokumentation im Brandschutz setzt sich aus einmalig vorbereiteten Dokumenten, die stets aktuell gehalten werden müssen und immer wiederkehrenden Dokumentationen zusammen. Zur Brandschutz-Dokumentation gehören unter anderem aber nicht ausschließlich: 

  • Die Bestellung des / der Brandschutzbeauftragten
  • Die Benennung & Ausbildung der Brandschutzhelfer (§ 10 ArbSchG)
  • Für den Ernstfall: Zugänge zu Löscheinrichtungen und jegliche andere brandschutz- und brandbekämpfungsrelevante Einrichtung
    • Feuerwehrplan (DIN 14095)
    • Feuerwehrlaufkarten (DIN14675)
    • Alarmplan
    • Übersicht zu Flucht- und Rettungswegen (§ 4 ArbStättV)
  • Die Brandschutzordnung mit Ihren Teilen A-C. Sie muss an die speziellen Bedingungen und ggf. spezifischen Brandgefahren im jeweiligen Betrieb angepasst werden (eine für alle gültige Vorlage gibt es nicht). Einen Leitfaden für die Erstellung der Brandschutzordnung bietet die DIN 14096.
  • Die Gefährdungsbeurteilung, die Brandrisikoanalyse und das Explosionsschutzdokument (§ 6 Abs. 9 Gefahrstoffverordnung) auf denen basierend alle Maßnahmenkataloge erstellt werden
  • Die regelmäßigen Brandschutzunterweisungen sollen fehlerhaftes menschliches Verhalten im Betrieb und somit Gefahren vermeiden. Sie müssen zum Nachweis der Durchführung vom Verantwortlichen dokumentiert werden.
  • Regelmäßige Prüfungen und Kontrollen der Arbeitsmittel 
  • Heißerlaubnisschein im Falle von Heißarbeiten

Hinweis: Bitte verlassen Sie sich nicht auf diese Liste und informieren Sie sich selbst, welche Dokumentationen für Sie und Ihren Betrieb wichtig und rechtlich notwendig sind. 

Wohin mit der Brandschutz-Dokumentation? (Papier vs. Software)

Weil eine Dokumentation schon lange nicht mehr nur in Papierform Gültigkeit erlangt, gibt es heute die Möglichkeit viel schneller und einfacher mit bestimmten Softwaretools direkt unterwegs im Projekt alle Dokumentationen digital fertigzustellen.

Diese Software zur Dokumentation der Brandschutzmaßnahmen wird im Allgemeinen als Brandschutz-Software verstanden. Doch es gibt noch weitere Produkte, die in ihrer Funktionalität abweichen und trotzdem unter diesem Begriff verstanden und vermarktet werden. 

Wie kann man Brandschutz dokumentieren und was versteht man unter einer Brandschutz-Software?

Unter dem Begriff "Brandschutz-Software" kann man viele verschiedene Dinge verstehen. Der Begriff hat keine eindeutige Definition und wird deswegen in vielerlei Hinsicht genutzt.  Auch werden die Begriffe "Brandschutzmanagement Software", "Brandschutz-Dokumentationssoftware" oder "Brandschutz App" verwendet. Verschiedene darunter verstandene Softwarekonzepte sind:

  • Zeichensoftware genannt CAD-Software bzw. Fluchtplansoftware, zum Beispiel zur Erstellung  von Brandschutzplänen / Fluchtplänen
  • Informationstragende Software (funktioniert eher wie ein USB-Stick), die Expertenwissen, Checklisten, Normsammlungen, Vorschriften, Brandschutzschulungen oder andere theoretische Inhalte übermittelt
  • Herstellerbezogene Dokumentatiossoftware, mit der nur bestimmte brandschutzrelevante Produkte eines Herstellers dokumentiert werden können
  • Wartungs- und Prüfsoftware, mit denen man allein die Wartungen, Prüfungen und Kontrollen dokumentieren kann
  • Ticketysteme, die das Erstellen von zum Beispiel Mangel-tickets unterstützt und nach Erledigung der Mängel oder Aufgaben das Ticket löscht
  • Begehungsprotokoll Software für die gesamte digitale Dokumentation und automatische Berichterstellung  im Brandschutz, auch Reporting Software, elektronisches Brandschutzbuch oder Brandschutzkataster genannt (ersetzt quasi das altbekannte Klemmbrett, den Stift, den Zettel und die Kamera)

Achtung! Es werden auch reine Ticketsysteme oder reine Mängelmanagementsoftware unter dem Begriff "Brandschutz-Software" angeboten. Viele Apps locken mit den Wörtern "free oder Freeware". Hier sei gut aufgepasst. Aber dazu später mehr.

In diesem Beitrag hier geht es darum, die beste Lösung für Ihre Brandschutz-Dokumentation zu finden. Im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes wird diese durchgeführt, um Menschen sicher zu wissen. In Hinsicht dessen sind einige Softwarekonzepte, die ebenfalls wichtig sind, bereits auszusortieren, weil sie sich eher auf andere Aufgabenbereiche konzentrieren und nicht umfassend Ihre Dokumentation unterstützen. Zu diesen zählen die Zeichensoftwares, die Informationsübertragenden CD-Roms und die einfachen Ticketsysteme (welche oft als Brandschutz- Bau- oder Arbeitsschutzsoftware vermarktet werden).

Praxistipp
Vergewissern Sie sich, was unter dem Begriff Brandschutz-Software oder hinter ähnlichen Begriffen bei den einzelnen Herstellern steckt. Nicht jede Software ist gleich gut zur Dokumentation im Brandschutz geeignet.

Vorsicht sei besonders bei Cloud-Lösungen geboten: Hinterfragen Sie immer, wie lange Ihre Daten auf welchen Servern und in welchem Land liegen. Gerade personenbezogene Daten, wie sie bei einer Unterweisung von Mitarbeitern möglicherweise entstehen, müssen nach DSGVO geschützt werden.

Die wichtigsten Funktionen einer Software für die Dokumentation im Brandschutz

Eine Software, die angibt, Ihre gesamte Dokumentation unterstützen zu können, sollte mindestens die folgenden Funktionen besitzen:

  • Vollständige Dokumentation der Brandschutzbegehung, der Brandverhütungsschau und Aushabe in PDF-, Word- oder Excel-Protokollen
  • Viele verschiedene Berichtsvorlagen (Templates) und die Möglichkeit sich selbst welche zu konfigurieren
  • Planvisualisierung mit Bauteilicons oder Normsymbolen (ungünstig für eine gute Übersicht sind Lösungen, die nur kleine Stecknadeln, jedoch keine Bauteilsymbole im Plan anzeigen)
  • Einen umfangreichen Bauteil- oder Objektkatalog mit bereits eingepflegten technischen Daten und Normsymbolen (z.B. Rettungszeichen nach der aktuell gültigen und international einheitlichen ISO 7010)
  • Automatische Erstellung von Berichten und Gefährdungsbeurteilungen 
  • Filtermöglichkeiten, um die verschiedensten Berichte und Plandarstellungen auszugeben
  • Die komplette automatische Dokumentation der Historie, des Verlauf jeden Bauteils/ Objekts
  • Erfassung von Barcodes, QR-Codes und BIM-Nummern
  • Mängelmanagement und Nachverfolgunsfunktionen 
  • Checklisten und Formulare, die in der Software selbst erstellt werden können und bei deren Ausfüllen von der Software  automatisch Mängel und Aufgaben erkannt werden (Tipp: diese Funktionen kennen nur wenige. Sie bietet eine extreme Zeit und Arbeitsersparnis.)
  • To-Do Listen
  • E-Mail-Versand über Outlook
  • Schnittstelle zu einer passenden aber unabhängigen App, mit der günstig viele Teammitglieder ausgestattet werden können
  • Ergänzende kostenfreie App für Dritte Zuarbeiter (für Aufgaben-Austausch im geeigneten Dokumentationsformat)
  • Benutzerverwaltung mit Administrator
  •  Lokales Arbeiten offline
  • Einsatzmöglichkeit für verschiedene Branchen, damit auch Bau oder Arbeitsschutz bzw. Arbeitssicherheitsmaßnahmen mitdokumentiert werden können. 

Ggf. ist Ihre Funktionsanforderung noch umfangreicher. Lassen Sie es uns unten in den Kommentaren wissen.

Praxistipp
Schreiben Sie zunächst einmal auf, welche Aufgaben Sie haben und welche Pflichten Sie erfüllen müssen. Unterstreichen Sie als nächstes die Punkte, die Sie mit einer Softwarelösung vereinfachen wollen. Im nächsten Schritt können Sie dann entscheiden, welche Werkzeuge Sie für eine ordnungsgemäße Arbeit benötigen und wie Sie Ihrer Nachweispflicht digitalisiert entgegenkommen. 

Wer ist für die Dokumentation im Brandschutz verantwortlich?

Brandschutzbegehung Software Feuerlöscher Wartung

Es gibt viele Verantwortliche im Brandschutz, hier im Bild der Brandschutzbeauftragte 

Weil Brandschutzmaßnahmen maßgeblich für den Schutz von Menschen sind, gibt es sowohl beim Bau als auch im laufenden Betrieb eines Gebäudes viele verschiedene Verantwortliche:

  • Sachverständiger 
  • Errichter
  • Fachbauleiter 
  • Baurechtsbehörde
  • Brandschutzbeauftragter
  • Explosionsschützer
  • Feuerwehr
  • Dienstleister

Egal, zu welcher Gruppe Sie gehören, dieser Beitrag hilft Ihnen, die richtige Brandschutz-Software zu finden und sich dafür auch zu entscheiden.

Warum der Einsatz einer Software im Brandschutz eigentlich so wichtig ist, erklärt Ihnen dieser Beitrag.

Praxistipp
Schreiben Sie eine Liste, worauf Sie vor der Anschaffung einer Software achten wollen. Der Einsatz einer Software oder App im Brandschutz macht besonders dann Sinn, wenn sie Rechtssicherheit bietet, alle Informationen automatisch aktuell hält, viel Zeit, Geld und Nerven spart sowie das Unternehmen zukunfts-fit macht. Hauptsächlich soll die Software also Gefahren wie z.B. Brände vorgebeugt und im Rechtsstreit die Pflichten nachweisbar machen. Wählen Sie Ihre Software also nach genau diesen Kriterien aus. Pro-Tipp: Benutzen Sie die Brandschutz-Software-Bewertungs-Checkliste ganz am Ende des Artikels.

Im Folgenden zeige ich auf, wie die einzelnen Verantwortlichen konkret  von der Wahl der richtigen Softwarelösung profitieren. (Selbstverständlich sind bei der Nennung der männlichen Formen auch immer die entsprechenden Kolleginnen gemeint. Wenn es z.B. um den Sachverständigen geht (er), geht es auch immer um die Sachverständige (sie) ect.)

Brandschutzplan in Brandschutzsoftware einlesen

Der Brandschutzplan kann als Grundlage für die Dokumentation in der Brandschutz-Software eingelesen werden.  (Im Bild: KEVOX)

Wie Sachverständige, Betreiber, Errichter, Fachbauleiter, Brandschutzbeauftragte, Explosionsschützer, die Baurechtsbehörde und die Feuerwehr im vorbeugenden Brandschutz konkret von der richtigen Reporting Software profitieren.

Der Sachverständige benötigen eine Software für die Planung, der Fachbauleiter Brandschutz für die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes

Viele Projekte gleichzeitig brandschutztechnisch mit Software und App betreuen

Viele Projekte gleichzeitig brandschutztechnisch mit Software und App betreuen (Im Bild: KEVOX)

Grundsätzlich kann der Sachverständige  schon in der Brandschutzplanung eines Gebäudes mit einbezogen werden. Sachverständige und der Fachbauleiter Brandschutz begehen während der Bauphase das Gebäude, erfassen alle fertiggestellten Bauteile mit Brand- und Rauchschutzanforderungen und dokumentiert, welche Sachverhalte brandschutz-technisch nicht korrekt sind, wo also Mängel bestehen. Er kommuniziert alle Aufgaben und Brandschutz- bzw. Baumängel in Form einer Gefährdungsbeurteilung mit dem Bauherrn und dem Errichter, welche für die weitere Behebung der Mängel zuständig sind. 

Das Problem von Sachverständigen und Fachbauleitern

Das Problem ist, dass Sachverständige und Fachbauleiter Brandschutz meist für viele Gebäude zuständig sind und ihre Dokumentation der verschiedenen Gebäude getrennt halten müssen. Sie haben viele Notizen, Fotos und Dokumente, die alle strukturiert werden müssen. Doch Sachverständige und Fachbauleiter müssen nicht nur sauber, sondern auch schnell dokumentieren. Auf Baustellen- oder bei Gebäudebegehungen sind meist weitere Personen dabei, mit denen sie gleichzeitig kommunizieren. 

Die Lösung für Sachverständige und Fachbauleiter

Die Lösung bietet eine Software und unterstützend auch eine App. Diese erlaubt es den Verantwortlichen, schnell, sicher und einfach alle Sachverhalte digital zu dokumentieren. Die digitale Dokumentation bringt mit sich, dass Sachverständige und Fachbauleiter am Ende einer Begehung unmittelbar Berichte und Aufgabenlisten versenden oder ausdrucken können. Direkt im Anschluss kann so mit der Behebung der Gefahren angefangen werden. Außerdem bietet die Software die Sicherheit, dass keine Informationen zwischen den Projekten durcheinander geraten oder verloren gehen. Sachverständige und Fachbauleiter (und seine Mitarbeiter) müssen abends nicht noch schnell alle Berichte zusammenschreiben und für eine zeitgerechte Abgabe der Dokumente sorgen.

Eine Software bietet während der Planung außerdem noch die Möglichkeit, brandschutzrelevante Bauteile in Form ihrer ISO-Normsymbole in einem Grundrissplan zu platzieren. So ist für Dritte stets nachvollziehbar, welche Brandschutzmaßnahmen geplant sind, noch eingerichtet werden müssen und bereits perfekt eingerichtet sind. 

Der Errichter muss Übereinstimmungserklärungen, Tätigkeitsnachweise und Mängelberichte anfertigen - am besten mit der passenden Software oder App für Brandschutzkataster

Brandschutzberichte und Gefaehrdungsbeurteilungen als Vorlage Template auswaehlen

Verschiedene Berichte z.B. Gefährdungsbeurteilungen oder Mängelberichte als Vorlage (Template) auswählen und sofort drucken oder versenden (Im Bild: KEVOX)

Errichter können grundsätzlich aus jedem Gewerk, wie beispielsweise aus dem Elektriker- oder Heizung-Sanitär und Klima Bereich stammen.  Sie verbauen die brandschutzrelevanten Bauteile eines Herstellers. Einige Bauteile dürfen dabei von jedem Errichter verbaut werden. Für andere Bauteile wiederum benötigt der Errichter eine zertifizierte Schulung. Der Errichter muss seine Arbeit und den ordnungsgemäßen Verbau der Produkte anhand von Übereinstimmungserklärungen und Tätigkeitsberichten nachweisen. Im Falle von nicht sachgerechtem Einbau oder anderen auftretenden Fehlern muss der Errichter Mangelberichte zur Kommunikation anfertigen.

Das Problem des Errichters

Oft steht der Verbau der Bauprodukte im Vordergrund und das Problem liegt hier in der Zeit und praktischen Umsetzung aller Dokumentationen.

Die Lösung für dem Errichter

Mit der passenden Brandschutz- bzw. Dokumentations-App kann der Errichter den Ein- und Verbau aller Brandschutzrelevanten Bauteile einfach, schnell und digital dokumentieren. Wichtig ist hier, dass alle Produkte bzw. Bauteile und auch andere Sachverhalte dokumentiert werden können und die App den Errichter nicht auf einen Hersteller limitiert. Sonst besteht die Gefahr, dass der Einsatz mehrerer Tools demotiviert und am Ende wieder eine Stift-und-Zettel-Dokumentation oder gar keine Dokumentation ensteht.

Die Aufgaben des Brandschutzbeauftragten und seine Vorteile einer Dokumentationssoftware

Brandschutzkonzept als Sachverständiger mit der KEVOX Brandschutzsoftware dokumentieren

Betreuung des Brandschutzkonzepts als Brandschutzbeauftragter mit der passenden Software dokumentieren (Im Bild: KEVOX)

Für die Einhaltung der Vorschriften und der im nachfolgenden Absatz gestellten Anforderungen ist der Eigentümer / Betreiber oder die von ihm beauftragten Personen während des Betriebes verantwortlich. Man spricht von Betreiberpflichten.

Sofern kein Brandschutzbeauftragter (intern oder extern) bestellt wird, ist der Eigentümer / Betreiber für die Sicherstellung der nachfolgenden Anforderungen selbst verantwortlich. Ansonsten sind die nachfolgenden Aufgaben, die des Brandschutzbeauftragten. Er soll Gefahren erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass sie beseitigt und mögliche Schäden gering gehalten werden.

Die Aufgaben des Brandschutzbeauftragten

  • Überwachen der Einhaltung des genehmigten Brandschutzkonzeptes und der sich daraus ergebenden betrieblichen Brandschutzanforderungen.
  • Brandschutzkontrollen im Gebäude. Hierbei sind insbesondere die Rettungswege zu prüfen, die frei sein müssen von Hindernissen.
  • Türen im Zuge von Rettungswegen dürfen nicht versperrt werden und müssen von innen, leicht zu öffnen sein.
  • Überprüfen der Flure, Treppenräume und Eingangsbereich auf widerrechtlich abgestellte Gegenstände.
  • Jährlich Unterweisung des Personal sowie für neue Mitarbeiter zu Beginn des Arbeitsverhältnisses über die Bedienung der Alarmierungseinrichtungen und Brandmeldeanlage und das Verhalten bei einem Brand.
  • Überwachung dass Abfälle und Wertstoffe nur in geeignete Behälter im Müllraum, nicht in Rettungswegen, gelagert werden.
  • Alle elektrischen Betriebsmittel sowie brandschutztechnische Einrichtungen sind regelmäßig nach den entsprechenden Vorschriften zu überprüfen und zu warten lassen.
  • Feuergefährliche Arbeiten, wie Schweiß-, Löt- oder Klebearbeiten, dürfen nur nach vorheriger Absprache und den erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden.
  • Anweisung und Überwachung der Beseitigung brandschutztechnischer Mängel.
  • Festlegen von Ersatzmaßnahmen bei Ausfall oder Außerbetriebsetzen von Brandschutzeinrichtungen.

Ähnlich wie ein Arbeitssicherheitsbeauftragter, wird also auch der Branschutzbeauftragte von einem Gebäudebetreiber bestellt. Wie oben beschrieben gehört es zu seinen Aufgaben, den Brandschutz der Firmengebäude im Bestand zu betreuen und sich regelmäßig zu Themen im Brandschutz fortzubilden. Er prüft und kontrolliert brandschutzrelevante Bauteile und vergibt die Instandhaltung dieser an externe Dienstleister.

Dank Software bekommt der Brandschutzbeauftragte schnell und einfach eine ordnungsgemäße Brandschutz-Dokumentation.

Ob alles in Ordnung ist oder Schäden bzw. Gefahren vorliegen stellt der Brandschutzbeauftragte während seiner Brandschutzbegehung fest. Alle auffallenden Mängel, Aufgaben oder Informationen müssen in Begehungsberichten und Gefährdungsbeurteilungen bzw. Gutachten dokumentiert werden.

Ein Problem des Brandschutzbeauftragten

Das Problem ist hier die lange Nachbereitungszeit der Begehungen. Diese bewegt sich zwischen 1,5 und 2-Mal der Begehungszeit.

Die Lösung für den Brandschutzbeauftragten

Die passende Brandschutz-Software kann hier Abhilfe schaffen. Mit dieser kann der Brandschutzbeauftragte alle Mängel ganz einfach digital vor Ort festhalten und am Ende des Tages einfach den Berichtsumfang durch Filtermöglichkeiten bestimmen und drucken. So können schnell alle möglichen Berichte erstellt und versendet werden, genau angepasst an den Empfänger. Da der Brandschutzbauftrage mit einigen Zuständigen kommunizieren muss macht eine Software mit größerem Funktionsumfang als eine App viel Sinn.

Zudem hilft die Software auch Aufgaben zu managen. Tagesaktuelle Listen helfen sowohl die eigenen, als auch die Aufgaben anderer  im Auge zu behalten. Digitale Formulare helfen bei Prüfungen und Kontrollen. Neben vielen weiteren Funktionen, wie der Instandhaltungsfunktion, dem für Dritte leicht verständliche Plan auf dem Gefahren automatisch sichtbar werden und dem Dokumentenmanagement, mit dem alle Dokumente immer in der Tasche sind, bringt die richtige Softwarelösung einen noch größeren Mehrwert. Richtig ausgewählt schafft sie dem Brandschutzbeauftragten viel mehr Rechtssicherheit als die herkömmliche Dokumentation mit Stift oder Zettel.

Achtung vor reiner Mängelmanagementsoftware

Achtung! Reine Mängelmanagementsoftware kann diese Rechtssicherheit nicht unbedingt gewährleisten, da Tickets nach dem Schließen verschwinden und nie wieder in Berichte oder Analysen mit einbezogen werden können. So können natürlich auch keine Nachweise der Pflichterfüllung nach längeren Zeiträumen generiert werden. Hier sei bei der Auswahl der Software also besondere Vorsicht geboten. 

Dienstleister profitieren von einer Dokumentationssoftware durch die einfache Erstellung von Laufkarten und die Erinnerung an anstehende Instandhaltungstermine.

tagesaktuelle instandhaltungslisten für prüfung wartung kontollen

Dank Software entstehen tagesaktuelle Instandhaltungslisten für Prüfungen, Wartungen und Kontollen automatisch (Im Bild: KEVOX)

Brandschutzplan mit Normsymbolen DIN TRVB KEVOX

Brandschutzplan mit Normsymbolen (Im Bild: KEVOX)

Dienstleister im Bereich Brandschutz prüfen im Rahmen der Instandhaltung  Meldeanlagen, Feuerlöscher und andere brandschutzrelevante Bauteile. 

Das Problem des Dienstleisters

Problematisch ist oft das Nachhalten der bereits geprüften Objekte, sodass möglichst wenige doppelt und möglichst viele regelmäßig geprüft werden. Zudem muss eine Laufkarte erstellt werden, nach welcher alle Objekte logisch im Gebäude abgelaufen werden können.

Die Lösung für den Dienstleister

Mit der richtigen Softwarelösung können solche Laufkarten automatisch erstellt werden, indem alle bereits beim letzen Besucht geprüften Bauteile ausgeblendet werden können. Schnell und direkt digital kann der Dienstleister mit der richtigen Software seine Instandhaltung durchführen und ohne Nacharbeit die erforderlichen Berichte noch vor Ort beim Kunden versenden oder drucken. Zum Übertrag in das Warenwirtschaftssystem sollte darauf geachtet werden, dass die Dokumentation als .csv .xml oder Exceltabelle exportiert werden kann. 

Die zuständige Baurechtsbehörde event. in Begleitung der Feuerwehr kann im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes die letzte Abnahme jeden Gebäudes schnell und einfach per App dokumentieren und Mängelberichte innerhalb von Sekunden noch vor Ort an die zuständige Person senden. 

mängelbericht tätigkeitsbericht gefährdungsbeurteilung

Mängelberichte, Tätigkeitsberichte, und Gefährdungs-beurteilungen per Smartphone erstellen (Hier: KEVOX GO App)

Die zuständige Baurechtsbehörde (eventuell in Begleitung der Feuerwehr) ist die finale Instanz, die das Brandschutzkonzept und die Umsetzung eines Gebäudes nach dem Bau abnimmt. Die Aufgabe der Gebäudeabnahme vor der Inbetriebnahme gehört zu der Abteilung des vorbeugenden Brandschutzes einer Berufsfeuerwehr.

Ähnlich wie der Sachverständige muss hier bei den Begehungen mit meist mehreren Personen, auf der Stelle sauber und schnell dokumentiert werden. Meist würde hier eine App reichen, um die Dokumentation so schnell und einfach, wie möglich zu halten. Jedoch macht es gerade bei Großprojekten Sinn, auf eine Software zurückzugreifen, die alle Teilabnahmen festhalten kann und aufwendigere Analysen ermöglicht. Wichtig ist hier, dass die Erledigung zuvor festgehaltener Aufgaben fortlaufend dokumentiert und abgehakt werden kann. Außerdem könnte es von Vorteil sein, der Dokumentation einen Grundrissplan zu hinterlegen, sodass sich das Einsatzteam im Fall eines Brandes schnell einen Überblick verschaffen kann.

Explosionsschützer können mit der richtigen Software oder App Brandschutz- mit Arbeitsschutzmaßnahmen verbinden.

bauteilkatalog arbeitsschutz brandschutz explosionsschutz

Aus einem Bauteilkatalog können schnell Arbeitsschutz, Brandschutz und Explosionsschutzobjekte geladen und eingepflegt werden. (Im Bild: Bauteilkatalog KEVOX)

Ein Explosionsschützer betreut ein Gebäude oder ein anderes Projekt indem er alle entzündbaren Bauteile und Objekte sowie das Vorhandensein aller notwendigen Warnschilder prüft, wartet und kontrolliert. Bestimmte Sicherheitsrichtlinien müssen eingehalten werden, um den Funkenflug zu vermeiden. Seine Aufgabe ist eine Mischung aus den Bereichen Arbeitsschutz und Brandschutz.

Das Problem des Explosionsschützers

Oft weiß der Explosionsschützer nicht, wie er schnell und einfach und auch ganz spontan Mängel dokumentieren kann. Zudem sind viele Softwarelösungen zu umfangreich oder sie decken entweder nur den Arbeitsschutz oder den Brandschutz ab. Dann muss meist ein teueres Zusatzmodul gekauft werden.

Die Lösung für den Explosionsschützer

Eine App wäre hier in den meisten Fällen die richtige Lösung. Natürlich kann auch bei größerem zu betreuendem Umfang auf eine vollwertige Softwarelösung mit mehr Managementfunktionen zurückgegriffen werden. Doch eine App, mit der er schnell und einfach Mangelfotos aufnehmen, Notizen einsprechen und Gefährdungen, Fristen und Zuständigkeiten vergeben kann löst meist die Dokumentationsprobleme des Explosionsschützers. 

Brandschutz in Bau und Betrieb des Gebäudes - Wie Generalunternehmer, Sachverständige, Fachbauleiter, Betreiber, Errichter und der Brandschutzbeauftragte zusammen spielen können, wenn es um Brandschutz geht.

Generalunternehmer-Bauleiter-Sachverständige-Betreiber-Errichter-und-der-Brandschutzbeauftragte-zusammen-spielen-können-wenn-es-um-Brandschutz_transparent

Wie Generalunternehmer Bauleiter Sachverständige Betreiber Errichter und der Brandschutzbeauftragte zusammen spielen können wenn es um Brandschutz geht

Bei der Wahl der richtigen Softwarelösung, sollten Sie immer darauf achten, welche Verantwortlichen mit dieser Lösung dokumentieren können. Die Lösung sollte funktionieren, wenn Sie als einziges im Kreis der Verantwortlichen damit arbeiten und besonders dann Vorteile bieten, wenn alle Verantwortlichen sich für die gleiche Lösung entscheiden. Dafür müssen verschiedene Möglichkeiten des Datenaustausches, sowie verschieden große Pakete angeboten werden. Ein Beispiel: 

Angenommen Sie entscheiden sich als Sachverständiger für eine Lösung X. Jetzt können Sie Ihre Arbeit dokumentieren, müssen keine Berichte mehr selbst erstellen und haben Ihre und die Aufgaben anderer stets im Blick. Doch was, wenn Sie von ihren Zuständigen die Dokumentation auch im Format der Lösung X dokumentiert zurück erhalten wollen? Denn nur so ersparen Sie sich auch an dieser Stelle eine manuelle Dateneingabe.

Die passende App für Zuständige

An dieser Stelle ist es wichtig, dass Sie Ihre Zuständigen mit einer passenden App ausstatten können, die eine einfache Schnittstelle zu Ihrem System besitzt. Diese App sollte eine einfache Handhabung haben, damit wirklich jeder sie bedienen kann. Mit einer solchen App bekommen Sie die Erledigung der Aufgaben fertig dokumentiert im benötigten digitalen Format X an Ihr System zurück gesendet. Sie können sich der Erledigung sicher sein (inklusive Fotobeweis). 

Angenommen, Sie besitzen ein Helfer-Team, das Sie mit der Begehung unterstützt. Auch für diesen Anwendungsfall sollte es das passende App-Format geben, womit die Helfer günstiger ausgestattet werden können, als mit einer komplett neuen Softwarelizenz. Diese App sollte es Ihrem Team erlauben, Hinweise, Mängel, Aufgaben, Übereinstimmungserklärungen und andere Einträge auf dem Smartphone schnell zu dokumentieren. Am Ende sollten diese Daten Ihrem System zugespielt werden können.

Lückenlose Dokumentation vom Bau bis in den Betrieb eines Gebäudes

Als Letztes sollte darauf geachtet werden, dass sowohl die Bauleitung in der Bauphase, als auch der Betreiber im Bestand mit der Software dokumentieren können. Diese übergreifende Dokumentation in jeder Phase des Gebäudes ermöglicht die gesamte Geschichte vom Bau bis zum Abriss festzuhalten. Auch die gesamte Geschichte jeden Bauteils (vom Einbau bis zur Entsorgung) kann dann lückenlos und rechtssicher über viele Jahre dokumentiert werden.

Praxistipp
Achten Sie immer darauf, welche Verantwortlichen mit einer Lösung dokumentieren können. Die Lösung sollte funktionieren, wenn Sie als einzige im Kreis der Verantwortlichen damit arbeiten und besonders dann Vorteile bieten, wenn alle Verantwortlichen sich für die gleiche Lösung entscheiden. Dafür müssen verschiedene Möglichkeiten des Datenaustausches, sowie verschieden große Pakete angeboten werden.

Warum wird in vielen Unternehmen oder Kommunen noch nicht mit einer speziellen Software im Brandschutz gearbeitet?

Die Angst vor Software

Oft ist es die Angst vor der Integration und dem Umgang mit einer Software. Weil so lange mit Stift und Zettel gearbeitet wurde, ist nun die Hürde zu einer Veränderung groß. Der Satz "es hat doch immer so geklappt" steht oft im Raum. Aber will die junge Generation, welche die Zukunft unserer Unternehmen ist, so etwas hören? Ist es denn schon einmal zum Ernstfall gekommen und konnten Sie Ihre Pflichten dann schnell und stressfrei nachweisen?

Viele Softwareprodukte (und dazu sollte auch Ihre neue Brandschutz-Software gehören) sind so programmiert, dass wirklich jeder Sie nach einer kurzen Einführung bei Schulung oder Video im Internet erlernen und bedienen kann.

Ausreden

Wie heißt es so schön?
Wer will, findet Lösungen, wer nicht will, findet Gründe.

Ein anderer Grund, warum in vielen Unternehmen oder Kommunen noch keine Software eingesetzt wird, sind eine Vielzahl von Ausreden: Wir haben kein Budget, zu teuer (wenn das Ihr Knackpunkt ist, dann lesen Sie bitte dringend den nächsten Abschnitt, denn Sie verbrennen möglicherweise gerade Geld bzw. "Budgets"), keine Zeit die Software zu implementieren, ich bin gar nicht gut mit Computern, es entsteht zusätzlicher Aufwand, es wird schwer alle Daten zu archivieren. 

All diese Ausreden machen bei genauer Betrachtung keinen Sinn, weil eine Software genau all den Punkten entgegenwirkt, die befürchtet werden. Aber so spielt das menschliche Gehirn manchmal...

Eine andere gefährliche Ausrede ist die, dass Software und Apps doch kostenlos sein sollten.

Die Freeware Falle - warum Brandschutz-Software niemals "free" bzw. "kostenlos" sein sollte, Sie aber auch nichts kosten darf.

Oft höre ich, wie Brandschützer nach einer kostenlosen Software, einer sogenannten Freeware suchen. Das Geld sei knapp, der Chef habe für eine kostenpflichtige Lösung kein Verständnis - schließlich ging es auch immer so (mit dem Klemmbrett und den 8 Armen 😉 ). Ich verstehe es. Apps sind heute oft kostenlos und Software ist einfach zunächst einmal nicht sehr greifbar. Zudem haben viele Entscheider in dem Bereich schon Softwarelösungen versucht zu implementieren, die am Ende doch nicht das geleistet haben, was sie versprachen.

Jedoch kann eine gute Software, die Sie unterstützt und Rechtssicherheit sowie Datensicherheit bietet nicht kostenfrei (free) sein. Die Marktwirtschaft funktioniert so nicht. Fragen Sie sich bei kostenlosen Apps oder Softwares lieber, was das anbietende Unternehmen denn dann von Ihnen möchte: Ihre Daten zum Weiterverkauf? Werbung vor Ihren Augen platzieren? Sie mit teuren aber notwendigen Zusatzprodukten zur Kasse bitten?

Praxistipp
Seien Sie aufmerksam und untersuchen Sie das Angebot vorher gut. Auch zum Telefon greifen hilft oft, um herauszufinden, mit wem Sie Geschäfte machen wollen und mit wem nicht. Bei so einem wichtigen Thema, wie dem Brandschutz, sei mit dem Nachweisen Ihrer Pflichten nicht zu leichtfertig umzugehen.

Das Kostenparadox bei Brandschutz Lösungen

Wollen Sie das Paradoxe an der Aussage erfahren, dass eine gute Brandschutz-Software nicht kostenlos sein kann? Sie darf trotzdem nichts kosten! Und sie sollte sogar den Gewinn eines Unternehmens oder Unternehmers steigern. Durch Kostenersparnis! Denn sonst hätte die Software nach marktwirtschaftlichen Regeln keine Berechtigung am Markt zu existieren (doch Vorsicht: nicht alles, was auf dem Markt verfügbar ist, spart Ihnen auch Kosten.)

Achtung! Vor mangelnder Rechtssicherheit 

Viel Schlimmer noch, als sich einen Kostenverursacher in die Firma zu holen, ist die mangelnde Rechtssicherheit dieser Produkte. Wird wirklich festgehalten, welcher Nutzer welchen Eintrag und welche Änderung gemacht hat. Werden Ihre Daten über mindestens 10 Jahre gespeichert? Wo und auf welchen Servern? Finden Sie im Rechtsstreit schnell Ihre Dokumentation und ist diese auch mit Zeitstempel und Ähnlichem belegt? Können Dritte die Dokumentation schnell nachvollziehen? Untersuchen Sie die Lösung gut. Der Teufel steckt hier im Detail (doch dazu später mehr).

Ein Rechenbeispiel

Ein Rechenbeispiel: Wenn eine Arbeitsstunde zwischen 30€ und 60€ kostet (Achtung, der Lohn sind nicht die gesamten Personalkosten, das werden Sie wissen), und eine Softwarelösung beispielsweise 100€ im Monat kostet, dann sparen Sie bereits ab der vierten bzw. ab der zweiten Stunde Geld ein. Viele der Menschen, die für die Dokumentation von Brandschutzbegehungen, Brandverhütungsschauen oder für ähnliche Berichte zuständig sind, erzählen mir, dass es mindestens 1-2 Mal so lange, wie die Begehung selbst gedauert hat, die notwendigen Berichte zu erstellen. Bei nur 2-4 Begehungsstunden pro Monat (sie erinnern sich an die Annahmen weiter oben) rentiert sich also eine passende Software. Ich verlinke Ihnen hier einmal den Ersparnisrechner von KEVOX, der Ihnen sofort ausrechnet, was Ihre persönliche Ersparnis durch eine automatisierte Berichterstellung wäre.

Praxistipp
Nutzen Sie den Ersparnisrechner (Link), um sich selbst oder Ihrem Vorgesetzten auszurechnen, welche Ersparnis die Einführung einer Software mit sich bringt.

Warum der Teufel im Detail steckt und Formulare nicht Formulare sind.

Intelligente Formulare ausfüllen in KEVOX automatische Mangel und Aufgaben erfassung

Das Ausfüllen intelligenter Formulare sorgt für eine automatische Mangel- und Aufgabenerfassung.

Ein typisches Problem bei der Entscheidung für die richtige Software ist die Formulierung der Funktionen die Hersteller teilweise wahllos verwenden. So kann auf einer Webseite stehen: "Software X kann Formulare". Doch was bedeutet das wirklich? Was ist der Unterschied zwischen Formularen und Checklisten beim jeweiligen Softwareanbieter? Haken Sie nach: Heißt ein Formular hier, dass Sie Ihr PDF Formular, was Sie schon immer verwenden, in der Software speichern können oder aus der Software heraus abrufen können? Oder heißt eine Formularfunktion, dass Sie in der Software selbst verschiedenste ganz eigene digitale Formulare anlegen können, diese Filtern und zu jedem Bauteil abrufen können? Heißt "Formulare" womöglich auch, dass beim Ausfüllen der Formulare automatisch Mängel und Aufgaben von der Software angelegt werden?

Sie merken, es gibt ganz verschiedene Funktionen, die unterschiedlich weit entwickelt sind und doch von den Herstellern gleich benannt werden.

Praxistipp
Durchleuchten Sie im Detail bei der Kaufentscheidung jede Funktion. Wie Sie merken ist das Spektrum des Funktionsumfangs einer Software groß. Denn nicht nur die Funktion "Formular" kann Verschiedenes bedeuten, auch die Funktionen "To-Do-Listen" oder "fertige Berichte" können so einige Überraschungen ergeben, wenn nicht richtig geprüft wird, was beim jeweiligen Anbieter dahintersteckt.

Brandschutzdokumentation schon während der Brandverhütungsschau digital fertig stellen

Die Dokumentation kann dank Software und Tablet-PC schon während der Brandverhütungsschau digital fertiggestellt werden.

Wie Sie eine Brandschutz-Software von heute auf morgen integrieren und Sie die Zeit der Einrichtung auf einem absoluten Minimum halten

Die Integration einer Software muss entgegen aller Erwartungen nicht aufwendig sein. Schnell entsteht das Horrorbild einer monatelangen SAP-Integration. Ich darf Sie beruhigen: In Sachen Digitalisierung des Brandschutzes sieht die Welt aber ganz anders aus. Der Trick liegt hier in der Methode der Integration. Bei der richtigen Softwarelösung muss es möglich sein von heute auf morgen anzufangen.

Im Optimalfall gibt es einen Online-Bauteilkatalog, der es ermöglicht, Bauteile und Objekte per Mausklick in die Software zu überführen. Das sollte Sie maximal einen Nachmittag kosten. Mithilfe solch einer Suchmaschine für Bauteile und Dokumente müssen Sie nicht mehr alle Herstellerseiten einzeln durchsuchen und sich immer neu orientieren. Diese Arbeitsweise erspart Ihnen nachweislich 97% der Einrichtungszeit einer Software im Bereich Brandschutz.

Pflegen Sie dann nicht sofort alle Bauteile des Bestandes ein. Vermeiden Sie diese große Integrationsarbeit und fangen Sie lieber gleich an, Mängel und aktuelle Aufgaben einzupflegen, statt sie wieder auf einen Zettel zu schreiben. Nach und nach wächst so der aufgenommene Bestand aller Bauteile, Objekte und Sachverhalte in der Software ganz automatisch.

Mangelmanagement mit vorbeugender Brandschutz Software

Mängel können via Software direkt vor Ort aufgenommen werden. So wächst der Bestand in der Software ohne anfangs eine Bestandsaufnahme zu machen. (Bild: KEVOX Software)

Praxistipp
Pflegen Sie den Bestand aller Bauteile, Aufgaben und Sachverhalte nach und nach ein und nicht direkt am Anfang der Softwarenutzung. So erhalten Sie von Tag eins an Nutzen aus der Digitalisierung Ihrer Daten und machen keine Arbeiten, die schlussendlich nicht relevant sind. Nutzen Sie außerdem eine Suchmaschine für Bauteile und Dokumente und sparen Sie sich das Zusammensuchen aller Dateien und Informationen auf den verschiedenen Herstellerwebseiten. 

Entscheidungs- und Vergleichskriterien für Brandschutz-Software - so durchleuchten Sie Produkte zur Dokumentation wie ein Brandschutz-Software- und IT-Pro

Stellen Sie jedes Softwareprodukt auf den Prüfstand. Um es Ihnen so einfach wie möglich zu machen, habe ich Ihnen eine Checkliste zusammengefasst, welche alle Entscheidungskriterien dieses Beitrags umfassen und Sie im Entscheidungsprozess leitet. Als Extra habe ich Ihnen noch weitere Schlüsselkriterien mit in die Checkliste integriert, auf Basis derer Sie eine Software wie ein IT-Profi bewerten können.

KEVOX-Checkliste-Beste-Brandschutz-Software

Checkliste: 40 Entscheidungs- und Vergleichskriterien für Brandschutz-Software

Erhalten Sie jetzt die Checkliste "40 Entscheidungs- und Vergleichskriterien für Brandschutz-Software" jetzt per E-Mail.

Fazit: 10 Schritte, wie Sie die richtige Software für Ihre Brandschutz-Dokumentation finden, ohne viel Geld beim Probieren verschiedener Lösungen zu verlieren

Die Suche nach der richtigen Software für die Dokumentation im Brandschutz kann wie eine große Aufgabe wirken. Mit dem notwendigen Wissen darüber, WAS überhaupt digital dokumentiert werden soll, WELCHE verschiedenen Produkte es auf dem Markt gibt und WORAUF bei der Auswahl zu achten ist,  wird die Aufgabe jedoch kleiner. Jetzt können Sie strukturiert  Informationen beschaffen, aufgeklärt vergleichen und selbstbewusst entscheiden. Nachfolgend fasse ich Ihnen den Beitrag in 10 einfachen Praxistipps zusammen: 

  1. Vergewissern Sie sich, was unter dem Begriff Brandschutz-Software oder hinter ähnlichen Begriffen bei den einzelnen Herstellern steckt. Nicht jede Software ist gleich gut zur Dokumentation im Brandschutz geeignet.
    Vorsicht sei besonders bei Cloud-Lösungen geboten: Hinterfragen Sie immer, wie lange Ihre Daten auf welchen Servern und in welchem Land liegen. Gerade personenbezogene Daten, wie sie bei einer Unterweisung von Mitarbeitern möglicherweise entstehen, müssen nach DSGVO geschützt werden.
  2. Schreiben Sie zunächst einmal auf, welche Aufgaben Sie haben und welche Pflichten Sie erfüllen müssen. Unterstreichen Sie als nächstes die Punkte, die Sie mit einer Softwarelösung vereinfachen wollen. Im nächsten Schritt können Sie dann entscheiden, welche Werkzeuge Sie für eine ordnungsgemäße Arbeit benötigen und wie Sie Ihrer Nachweispflicht digitalisiert nachkommen.
  3. Schreiben Sie eine Liste, worauf Sie vor der Anschaffung einer Software achten wollen. Der Einsatz einer Software oder App im Brandschutz macht besonders dann Sinn, wenn sie Rechtssicherheit bietet, alle Informationen automatisch aktuell hält, viel Zeit, Geld und Nerven spart sowie das Unternehmen zukunfts-fit macht. Hauptsächlich soll die Software also Gefahren wie z.B. Brände vorbeugen und im Rechtsstreit die Pflichten nachweisbar machen. Wählen Sie Ihre Software also nach genau diesen Kriterien aus. 
  4. Achten Sie immer darauf, welche Verantwortlichen mit einer Lösung dokumentieren können. Die Lösung sollte funktionieren, wenn Sie als einziges im Kreis der Verantwortlichen damit arbeiten und besonders dann Vorteile bieten, wenn alle Verantwortlichen sich für die gleiche Lösung entscheiden. Dafür müssen verschiedene Möglichkeiten des Datenaustausches, sowie verschieden große Pakete angeboten werden.
  5. Seien Sie aufmerksam und untersuchen Sie das Angebot vorher gut. Auch zum Telefon greifen hilft oft, um herauszufinden, mit wem Sie Geschäfte machen wollen und mit wem nicht. Bei so einem wichtigen Thema, wie dem Brandschutz, sei mit dem Nachweisen Ihrer Pflichten nicht zu leichtfertig umzugehen.
  6. Nutzen Sie den Ersparnisrechner (Link), um sich selbst oder Ihrem Vorgesetzten auszurechnen, welche Ersparnis die Einführung einer Software mit sich bringt.
  7. Durchleuchten Sie im Detail bei der Kaufentscheidung jede Funktion. Wie Sie merken ist das Spektrum des Funktionsumfangs einer Software groß. Denn nicht nur die Funktion "Formular" kann Verschiedenes bedeutet, auch die Funktionen "To-Do-Listen" oder "fertige Berichte" können so einige Überraschungen ergeben, wenn nicht richtig geprüft wird, was beim jeweiligen Anbieter dahintersteckt. Hinterfragen Sie zudem immer, wie lange Ihre Daten auf welchen Servern und in welchem Land liegen.
  8. Achten Sie darauf, dass Sie den Bestand aller Bauteile, Aufgaben und Sachverhalte nach und nach einpflegen können und nicht direkt am Anfang der Softwarenutzung einpflegen müssen. So erhalten Sie von Tag eins an Nutzen aus der Digitalisierung Ihrer Daten und machen keine Arbeiten, die schlussendlich nicht relevant sind.
  9. Vergewissern Sie sich, dass die Software eine Schnittstelle zu einer Suchmaschine für Bauteile und Dokumente hat. So sparen Sie sich das Zusammensuchen aller Dateien und Informationen auf den verschiedenen Herstellerwebseiten. 
  10. Stellen Sie jedes Softwareprodukt auf den Prüfstand. Nutzen Sie diesen Beitrag, die Checkliste in diesem Beitrag und Ihr neues Wissen. 

Ich wünsche viel Erfolg dabei.

Erhalten Sie jetzt die Checkliste für Ihre Produkt-Entscheidung.


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Lösungsvorschlag: KEVOX Brandschutz-Software speziell für die Brandschutz-Dokumentation in Deutschland, Österreich und der Schweiz - damit Menschen sicher nach Hause gehen.

Sie suchen eine Software, die alle Punkte der Checkliste (Download weiter oben) erfüllt? Die KEVOX Produkte sind die richtige Lösung für Sie:

Die KEVOX Management Software für den Brandschutz

Mit der KEVOX Management Software erledigen Sie Ihre gesamte Brandschutz-Dokumentation einfach, schnell und direkt vor Ort. Legen Sie unendlich viele Projekte an. Nehmen Sie Mängel inklusive Fotobeweise auf, indem Sie spezielle Normsymbole für Deutschland, Österreich und die Schweiz auf den Plan ziehen. Verteilen und managen Sie Aufgaben problemlos durch tagesaktuelle filterbare Listen. Behalten Sie den Überblick über Prüfungen, Wartung, Kontrollen und andere Instandhaltungstermine und erstellen Sie auf Knopfdruck Laufkarten und entsprechende To-Do-Listen.

Wählen Sie aus einer Vielzahl von Templates aus und generieren Sie ganz unterschiedlich gestylte Berichte in Sekunden. Generieren Sie so auf Knopfdruck Gefährdungsbeurteilungen, Status-, Tätigkeits-, Instandhaltungs-, Begehungsberichte und vieles mehr. Erhalten Sie mittel- und langfristig eine lückenlose und somit rechtssicherere Dokumentation Ihrer Gebäude. Teilen Sie alle Daten mit allen Brandschutzverantwortlichen und Mitwirkenden und dokumentieren Sie alle im gleichen Format durch die passenden Apps.

Die KEVOX GO App für den Brandschutz (iOS, Android, Browservariante)

Dokumentieren Sie oder Ihr Team schnell vor Ort Mängel, Tätigkeiten, Prüfungen, Teilnehmer, Wetter, Raumklima, Zählerstände Zeiterfassung, Übereinstimmungserklärungen und weitere Informationen per App. Die KEVOX GO App dokumentiert automatisch im KEVOX Format. So können alle Informationen einfach und schnell direkt in die Management Software integriert werden.

Die KEVOX GO App kann unabhängig von der KEVOX Management Software genutzt werden. Somit können viele Mitarbeiter günstig mit einem "Werkzeug" zur digitalen Dokumentation ausgestattet werden und zusammenarbeiten. Gerade in der Kombination mit der KEVOX Management Software, wird die GO App zu einem sehr mächtigen Tool für Teams jeder Größer.  Die App steht in ihrer Testvariante kostenfrei im AppStore zum Download bereit. Sie können zum Testen ein Projekt und in diesem Projekt fünf Einträge anlegen. Danach kann die Vollversion für nur 25€ / Monat erworben werden. Wenn Sie nur einen Bericht pro Monat erstellen und sich somit ggf. nur eine Ihrer Arbeitsstunden (Stundenlohn gleich oder größer 25€) sparen, dann lohnt sich die App bereits. Im Normalfall lohnt sich die App um ein Vielfaches. 

Die KEVOX TaskReport App für Mitwirkende im Brandschutz (iOS, Android, Browservariante)

Die KEVOX TaskReport App ist dazu da, dass zuständige Personen Aufgabenpakete im KEVOX Format auf ihrem Smartphone empfangen und bearbeiten können. So kann die Erledigung ihrer Aufgabe von jemandem im KEVOX Format dokumentiert (inklusive Fotonachweis) und direkt an Sie zurückgespielt werden. Die TaskReport App  kann im AppStore oder PlayStore gefunden werden. Der kostenfreie Download der App macht nur Sinn, wenn Sie jemanden kennen, der ihnen mit der KEVOX Management Software Aufgaben zuspielt. Sollten Sie Aufgaben verteilen wollen, benötigen Sie die Management Software. Leiten Sie Ihre zuständigen Personen nun an, die TaskRpeort App kostenfrei zu downloaden und Ihre Aufgabenpakete abzuarbeiten. 

Fragen, die gegebenenfalls noch offen geblieben sind:

Warum gebt Ihr so viel Wissen und die Checkliste kostenfrei heraus?

Mit welcher Brandschutz-Software kann ich all das abdecken, was der Artikel bespricht?

Was passiert, wenn ich mich in das Formular oben eintrage?

Warum muss ich meine Daten angeben?

Wie kann ich mit der KEVOX Software schnellstmöglich anfangen zu arbeiten?

Wichtiger Hinweis: Wir übernehmen keine Haftung, der Beitrag ist keine rechtliche Grundlage für Ihre Arbeit und lediglich als Hilfestellung zur Informationssammlung gedacht.
Bitte beachten Sie, dass der Beitrag und seine Recherche fehlerhaft sein können und Ihnen lediglich als Hilfestellung dienen soll. Der Beitrag gibt aber keine rechtliche Grundlage zur Erstellung Ihrer Brandschutz-Dokumentation und stellt auch keine rechtliche Beratung dar. Somit übernehmen weder die Autorin, noch ihre Firma Haftung. Vielen Dank für Ihr Verständnis. 

Diskussion: Wie dokumentieren Sie derzeit im Brandschutz? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Über Ihren Kommentar würde ich mich sehr freuen.

Intelligente Checklisten erleichtern die Instandhaltung

Checklisten und digitale Formulare mit KEVOX

Viele Prüfungen und Instandhaltungstermine, besonders im Bereich Arbeitssicherheit, müssen regelmäßig stattfinden. Wäre es da nicht schön, wenn es eine  Lösung gäbe, mit der Sie Checklisten für Prüfungen und Wartungen digital ausfüllen können? Und die zusätzlich eine Mängelliste für Sie führt? Ganz automatisch, ohne große Nacharbeit? Wir haben diese Lösung für Sie gefunden. Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag, wie eine einfache Lösung Ihnen den Instandhaltungsalltag um ein vielfaches erleichtern kann.

Regelmäßige Prüfungen, Wartungen und Kontrollen bedeuten Mehrarbeit

Bisher waren Instandhaltungen und Prüfungen immer mit einer Menge Vor- und Nacharbeit verbunden. In der Regel müssen Sie im Voraus aufwendig Checklisten für die Prüfung in Word und Excel erstellen. Vor Ort füllen Sie diese möglicherweise analog auf dem Klemmbrett aus. In diesem Fall müssen Sie die ausgefüllte Checkliste im Nachhinein noch manuell digitalisieren, sprich einscannen oder vielleicht sogar in den PC eintippen. Doch auch wenn Sie Ihre Word- oder Excel-Datei direkt am Tablet ausfüllen, müssen Sie manuell noch eine Mängelliste führen, aus der hervorgeht, was Sie bei der Prüfung zu beanstanden haben.

Vergessen Sie diese zeitraubenden Arbeiten. Die Dokumentationssoftware KEVOX übernimmt diese Schritte für Sie.

Digitale Checklisten übernehmen die Arbeit für Sie

In KEVOX können Sie digitale Checklisten hinterlegen, mit denen Sie effizient sämtliche Bauteile überprüfen können. Im selben Arbeitsschritt nimmt die Checkliste Mängel auf und verteilt automatisch Maßnahmen an die zuständigen Personen. Ja, richtig gelesen: Sie füllen die Checkliste aus, der Rest geschieht automatisch im Hintergrund. Wissen Sie jetzt, warum wir unsere Checklisten als „intelligent“ bezeichnen? Einmal angelegt, können Sie eine Checkliste in jedem Projekt verwenden. So können Sie gerade im Bereich Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, aber auch in Bereichen wie Brandschutz oder als Metallbauer schnell und zugleich nachhaltiger dokumentieren. Wer Checklisten ausfüllt und daraus auf Aufgaben schließt, die verteilt werden müssen, hat mit KEVOX seine optimale Lösung und Arbeitserleichterung gefunden.

Noch einmal langsam. Wie geht das? 

Einmal angelegt stehen die digitalen Checklisten und Formulare für Prüfungen, Wartungen, Kontrollen und Unterweisungen immer bereit.

checklisten und digitale formulare in kevox

Checklisten und digitale Formulare in KEVOX

Auf dem Bauplan sehen Sie direkt, für welches Bauteil eine Prüfung ansteht. Zunächst wählen Sie vor Ort auf dem Tablet-PC das Bauteil aus oder identifizieren es per Barcodelesegerät. Im Anschluss können Sie das für Ihre Zwecke entsprechende digitale Formular (die Checkliste) auswählen und die einzelnen Prüfungspunkte abarbeiten. Dies kann im Bereich Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit zum Beispiel die Frage sein, ob die Sichtprüfung in Ordnung oder ob bei einer Tür das Schloss vorhanden ist. Die ausführliche Checkliste beinhaltet neben allgemeinen Detailinformationen zum Bauteil auch einen Maßnahmenkatalog. Sollten Sie am Bauteil einen oder mehrere Mängel finden, werden diese inklusive der Gefährdungsstufe, der Frist und des Status in KEVOX dokumentiert und in das Bauprojekt aufgenommen. Wählen Sie die passende Maßnahme aus – fertig ist die lückenlose Dokumentation. Auf diese Weise können Sie auch noch nach Jahren die einzelnen Schritte sowie die verschiedenen Maßnahmen, die am Bauteil bzw. innerhalb des gesamten Bauprojekts vorgenommen wurden, nachvollziehen.

Die digitale Checkliste, das digitale Formular erkennt beim Ausfüllen automatisch Mängel und Maßnahmen und fügt diese Ihrer To-Do Liste hinzu.

Bei der Arbeit mit Checklisten besteht häufig das Problem, dass aufgrund unterschiedlicher Fragestellungen kein eindeutiges Ergebnis erzielt wird. Einige Fragen werden mit Ja, andere wiederum mit Nein beantwortet. Dementsprechend werden Aufgaben und Mängel oft nicht direkt erkannt. Eine Zuordnung ist häufig schwierig. Mit KEVOX besteht dieses Problem nicht. Sie können auf einen Blick die verschiedenen Aufgaben und Mängel identifizieren, die die Checkliste automatisch generiert hat. Sollte die Checkliste einmal nicht vollständig ausgefüllt sein, macht KEVOX Sie darauf aufmerksam. So kann Ihnen auch kein Punkt durch die Lappen gehen. Generell stehen Ihnen verschiedene Checklisten zu unterschiedlichen Themen zur Verfügung. Sie können jedoch auch eigene Vorlagen erstellen bzw. von uns erstellen lassen. Die abgearbeitete Checkliste können Sie abschließend mit einer einfachen oder mehrfachen Unterschrift versehen und als PDF verschicken.

Wie Sie Prüfungen mit digitalen Checklisten in KEVOX durchführen (Video)

Sehen Sie im Video, wie Sie in KEVOX Wartungen und Prüfungen sehr effizient und Schritt für Schritt durchführen können – dank intelligenter Checklisten!

Arbeitsschutzsoftware: Wie Sie Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit rechtssicher dokumentieren (mit Video)

Arbeitsschutzsoftware-Gefahrstoffe rechtssicher dokumentieren per App und Software

Am 28. April fand der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz statt. Grund genug, das Thema Arbeitssicherheit und Gefahrstoffe im Zusammenhang mit KEVOX näher zu beleuchten. Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit spielt in vielen Situationen des beruflichen Alltags eine Rolle. Von Natur aus sind hier einige Berufe gefährdeter als andere. Besonders aber im Bereich der Gefahrstoffe hat der Arbeitgeber eine große Verantwortung gegenüber seiner Mitarbeiter.

Was sind Gefahrstoffe und wo werden sie eingesetzt?

Als Gefahrstoffe gelten Chemikalien und Gemische, die aufgrund ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften für Mensch und Umwelt gefährlich werden können. Gefahrstoffe können zum Beispiel giftig, ätzend, leichtentzündlich oder auch krebserregend sein. Wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Gefahrstoffen im Unternehmen ist, legen nicht nur die Gefahrstoffverordnung und das Arbeitsschutzgesetz fest. Laut einer Statistik der DGUV („Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung“) haben sich 2016  7.269 meldepflichtige Unfälle im Zusammenhang mit Gefahrstoffen ereignet. Dementsprechend spielt in Unternehmen, in denen Gefahrstoffe zum Einsatz kommen, der Arbeitsschutz für die Gesundheit der Mitarbeiter eine besonders große Rolle.

Gefahrstoffe können in einem Unternehmen keineswegs isoliert betrachtet werden. Zum einen müssen zusätzlich die ausgeführten Tätigkeiten begutachtet werden. Einige Gefahrstoffe entstehen z.B. erst im Zuge einer bestimmten Arbeit. Ebenso sollten Sie immer darauf achten, in welchem Umfeld eine Arbeit mit Gefahrstoffen ausgeführt wird. Auch wenn es in keinem Unternehmen vorkommen sollte: Schweißarbeiten neben einem Fass mit hoch entzündlichen Stoffen bergen ein sehr hohes Gefahrenpotenzial.

Eine Gefährdungsbeurteilung sorgt für ausreichenden Arbeitsschutz

Eine Gefährdungsbeurteilung ermittelt im Voraus, wo genau im Unternehmen eine mögliche Belastung und Gefährdung für Mensch und Umwelt auftritt. Diese Gefährdungsbeurteilung darf nur eine sachkundige Person durchführen, also z.B. eine Fachkraft für Arbeitssicherheit. In die Beurteilung, inwiefern die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten gefährdet wird, fließen verschiedene Aspekte sein. Hierzu zählen unter anderem die Arbeitsmittel und Gefahrstoffmengen, die Informationen aus dem Sicherheitsdatenblatt des Lieferanten, Arbeitsplatzgrenzwerte und die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen. In KEVOX finden Sie verschiedene Druckvorlagen im Berichtsmodul - unter anderem auch eine für die Gefährdungsbeurteilung. So sparen Sie sich aufwendige Formatierungsarbeiten in Word und geben Ihre Beurteilung in wenigen Minuten aus.

Die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen muss der Unternehmer auch nach der Gefährdungsbeurteilung regelmäßig wieder prüfen (lassen): Sind die Hinweisschilder für Gefahrstoffe und den Arbeitsschutz leserlich und gut sichtbar angebracht? Sind ausreichend Schutzmaßnahmen vorhanden? Werden diese von den Beschäftigten auch ordnungsgemäß genutzt? In KEVOX können Sie anhand der Lagepläne oder Fotos von Arbeitsstätten genau die Orte der Gefahrstoffe und Arbeitsschutzmaßnahmen bestimmen.

Abgesehen von einer detaillierten Gefährdungsbeurteilung und der sorgfältigen Dokumentation sorgen selbstverständlich regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter dafür, dass die Arbeitsschutzbedingungen hinreichend eingehalten werden.

Dokumentationspflicht im Arbeitsschutz

Klar, ein verantwortungsvoller Umgang mit Gefahrstoffen und ein durchgängiges Arbeitsschutz-Konzept sind wichtig. Doch wie sieht es mit der Dokumentation aus? Das Arbeitsschutzgesetz schreibt die verpflichtende Dokumentation vor, wenn Sie mehr als 10 Mitarbeiter beschäftigen. Aber auch wenn nur ein Mitarbeiter mit Gefahrstoffen im Unternehmen arbeitet, müssen Sie laut Gefahrstoffverordnung Ihrer Dokumentationspflicht nachkommen. In erster Linie ist bei dieser Pflicht die Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung gemeint. Zusätzlich müssen Sie die festgelegten Arbeitsschutz-Maßnahmen und die Überprüfung dieser Maßnahmen nachvollziehbar dokumentieren. Außerdem ist es ratsam, die durchgeführten Mitarbeiter-Schulungen schriftlich nachzuhalten. Nur so kann die Wirksamkeit des Arbeitsschutzes zuverlässig überprüft werden.

 

Gefahrstoffe und Arbeitsschutzmaßnahmen mit KEVOX Software und App dokumentieren

Übersicht über alle Gefahrstoff- und Hinweisschilder

GEFAHRSTOFFE UND ARBEITSSCHUTZMASSNAHMEN MIT KEVOX DOKUMENTIERE


  • Möglichkeit verschiedene Planansichten zu hinterlegen: Gebäudeplan, CAD-Zeichnung, 3D-Ansicht oder Foto einer Arbeitsstation
  • Bauteile, Gefahrstoffe und Arbeitsschutzmaßnahmen genau an die Stelle im Plan ziehen, an der sie sich auch im Unternehmen befinden
  • Das Zusammenspiel zwischen Gefahrstoffen und Arbeitsschutz wird auf einen Blick deutlich
  • Bei der nächsten Prüfung wissen Sie sofort, was sich an welcher Stelle befinden sollte

 

Mängel vor Ort mit Foto aufnehmen

Arbeitsschutzmaengel-aufnehmen mit Software oder App direkt vor Ort


  • Im Projekt unter „Standorte“ in die jeweilige Etage bzw. zu der jeweiligen Arbeitsstation gehen
  • Fehlende Symbole im Plan über den Bauteilkatalog per Drag & Drop hineinziehen
  • Der umfangreiche Bauteilkatalog bietet Ihnen sowohl Symbole für Gefahrenstoffe als auch für die Arbeitssicherheit an
  • Über „Erfassen“ den entsprechenden Mangel selbst eingeben oder über Textbausteine auswählen (z.B. „Hinweisschild nicht vorhanden“)
  • Alle Details angeben: Wie hoch ist die Gefährdung? Wer ist zuständig, den Mangel zu beheben? In welchem Zeitraum?
  • Beweisfoto von der entsprechenden Stelle aufnehmen
  • FERTIG!

 

Mängel übersichtlich in einer Liste für den Betreiber darstellen

maengelliste-arbeitsschutzberichte


  • Erstellung der Mängelliste im Hauptmenü unter "Einträge"
  • Auflistung aller Mängel, die Sie bisher erfasst haben (und die noch nicht abgeschlossen sind)
  • Filter nach Kategorie, Standort, Zuständigkeit und Zeitraum möglich
  • Mängelbericht als PDF-Datei zum Versand per E-Mail oder zum Druck ausgeben
  • Alle Informationen inklusive Mangelbeschreibung, Foto, Zuständigkeiten und Fristen sind bereits enthalten
  • Das mitgeschaltete Ampelsystem zeigt die Dringlichkeit des Mangels:
    • Das Frist-Datum rückt näher (gelb) oder wurde bereits überschritten (rot)
    • Höhe der Gefährdung: keine (weiß), gering (gelb), mittel (orange), hoch (rot)

Gefährdungsbeurteilung im Berichtsmodul ganz automatisch ausgeben

gefaehrdungsbeurteilungen automatisch erstellen mit Software und app


  • Neue Gefährdungsbeurteilung im Hauptmenü unter "Berichte" eine neue Berichtsvorlage erstellen
  • Zeitraum, aus dem die Einträge einfließen sollen, angeben
  • Nach Typ, Status und Priorität filtern
  • Druckvorlage auswählen
  • Teilnehmer und Verteiler (aus Adressbuch) auswählen
  • Fazit selbst schreiben oder aus (zuvor festgelegten) Textbausteinen auswählen
  • Unterschrift hinzufügen
  • Über "Aktion" die fertige Gefährdungsbeurteilung ausdrucken oder abspeichern

 

Video: Verpflichtende Arbeitsschutz-Dokumentation in wenigen Schritten durchführen

Im aktuellen "KEVOX - einfach erklärt"-Video zeigen wir Ihnen, wie Sie in KEVOX Mängel, die den Arbeitsschutz betreffen, aufnehmen. Außerdem sehen Sie, wie Sie in wenigen Schritten Mängellisten und Gefährdungsbeurteilungen ausgeben können - ganz ohne Nacharbeit im Büro und aufwendiges Formatieren in Word oder Excel.

 

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Sie möchten mehr über KEVOX erfahren? Kein Problem! Besuchen Sie einfach unsere Website oder rufen Sie uns an unter +49 234 60609990.

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Türen und Tore – Dokumentation von Einbau und Instandhaltung

Tueren-und-Tore Einbau und Instandhaltung dokumentieren

Im Bereich Brandschutztüren und -tore ist die KEVOX Software sehr gut aufgestellt. Doch KEVOX kann mehr als Brandschutz. Aus diesem Grund dreht sich in diesem Blogeintrag alles um Türen und Tore aus Sicht des Metallbauers. Dieser fertigt die Bauteile nicht nur an und baut sie fachgerecht ein. In der Regel führt er auch eine regelmäßige Prüfung durch und sorgt so für eine zuverlässige Funktionsweise. Wie Sie mit KEVOX den Einbau und die Instandhaltung von Türen und Toren dokumentieren können, erfahren Sie am Ende des Beitrags.

Keine Frage, Türen und Tore gehören zu den häufigsten Bauteilen und sind Bestandteil von jedem privaten und gewerblichen Gebäude. Neben brandschutztechnischen Türen und Toren gibt es verschiedene Arten, die in erster Linie dazu dienen, einen Raum abzuschließen. Auch wenn die Unfallquote bei Türen und Toren nicht besonders hoch zu sein scheint, so bergen sie doch ein gewisses Gefahrenpotenzial. Aus diesem Grund hat die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wie schon bei Leitern und Tritten ein Informationspapier zu Einbau und Instandhaltung von Türen und Toren herausgegeben (DGUV Information 208-022).

Einbau von Türen und Toren

Bereits bei der Planung ist zu berücksichtigen, wo welche Türen und Tore eingebaut werden können. Hierbei müssen Sie z.B. auf den Bewegungsradius von Flügeltüren, Flucht-, Rettungs- und Verkehrsweg, sowie Durchgangshöhen und Durchgangsbreiten achten. Um ein ganz konkretes Beispiel zu nennen: In ASR A1.8 (Technische Regeln für Arbeitsstätten) ist zum Beispiel festgehalten, dass Türen einen Abstand von mindesten 1,0 Metern bzw. bei aufgeschlagenen Türen eine Podesttiefe von 0,5 Metern zu Treppen einhalten müssen. Für kraftbetätigte Türen und Tore gelten außerdem zusätzliche Sicherungen, um Gefährdungen auszuschließen.

Insgesamt existieren viele weitere Vorschriften, die Sie beim Einbau beachten müssen (zu finden in der DGUV Information 208-022 und der Einbauanleitung des Herstellers). Alle zu nennen, würde aber den Rahmen dieses Beitrags sprengen. So oder so ist es unerlässlich, später nachvollziehen zu können, welche Art von Tür oder Tor an welcher Stelle verbaut worden ist. KEVOX kann Ihnen helfen, den Einbau des Bauteils detailliert zu dokumentieren. Wie genau? Das erfahren Sie am Ende dieses Beitrags.

Abnahmeprüfung und jährliche Instandhaltung

Nach dem Einbau muss die Tür bzw. das Tor geprüft werden, um eine vorschriftsmäßige Installation und einwandfreie Funktion sicherstellen zu können. Nur wenn das Bauteil exakt nach den Vorgaben des Herstellers eingebaut wurde, darf die Inbetriebnahme erfolgen. Bei einer nicht abgestimmten Veränderung des Produkts verliert die Leistungserklärung des Herstellers in der Regel ihre Gültigkeit. Hier ist mit dem Hersteller anhand einer sicherheitstechnischen Prüfung abzustimmen, ob die Sicherheit des Produkts noch gewährleistet werden kann.

Wie bei allen Bauteilen dienen regelmäßige Prüfungen dazu, die Lebenserwartung der Tür oder des Tores zu erhöhen und Ausfälle zu vermeiden. Die Arbeitsschritte einer Wartung und das Wartungsintervall finden Sie in der Anleitung des Herstellers. In der Regel ist die Prüfung und Wartung von Türen und Toren im gewerblichen Bereich einmal jährlich notwendig.

Laut der DGUV Information müssen die Herstellerdokumente (wie Betriebs-, Instandhaltungs- und Prüfanleitungen) in der Arbeitsstätte verfügbar sein. Weiter unten lesen Sie, wie Sie diese Dokumente in der KEVOX Managementsoftware ganz einfach wiederfinden.

Übrigens: Für die Prüfung ist weder der Hersteller von Tür oder Tor noch der Metallbauer, der das Bauteil eingebaut hat, zuständig. Der Betreiber des Gebäudes hat die Pflicht eine regelmäßige Instandhaltung zu veranlassen. Da Wartung und Instandhaltung besondere Fachkenntnisse erfordern, beauftragt der Betreiber in der Regel ein Fachunternehmen für diese Arbeiten.

Besonderheiten bei kraftbetätigten Türen und Toren

Die Arbeitsstättenrichtlinie ASR A1.7 besagt, dass bei kraftbetätigten Türen und Toren vor Inbetriebnahme und jährlich eine sicherheitstechnische Prüfung durchzuführen ist. Diese UVV-Prüfung (UVV = Unfall-Verhütungs-Vorschrift) dürfen nur Sachkundige durchführen, die mit entsprechenden Messgeräten die Funktionsfähigkeit der Tür beurteilen können. Der TÜV bietet beispielsweise ein Seminar „Sachkundiger für kraftbetätigte Türen und Tore“ an. Ob eine vollständige technische Dokumentation und eine Betriebsanleitung vorhanden sind, wird ebenfalls bei der sicherheitstechnischen Prüfung berücksichtigt.

In einem sogenannten Prüfprotokoll müssen die Details zum Bauteil und die Ergebnisse der Prüfung schriftlich festgehalten werden. Dieses Prüfprotokoll unterschreibt der Prüfer und händigt es dem Betreiber aus.

Sie sehen: Auch im Bereich Türen und Tore spielt eine lückenlose Dokumentation eine große Rolle. KEVOX hilft Ihnen dabei, diese Dokumentation schnell und einfach durchzuführen!

Interview: Instandhaltung und Dokumentation von Türen und Toren mit KEVOX managen (Video)

Im Interview reden Josef Faßbender, vereidigter Sachverständiger im Bereich Metallbau und vorbeugender Brandschutz, und Michael Hagelganz, Firmeninhaber von KEVOX, über die Tücken bei der Instandhaltung und Dokumentation von Feuerschutztüren und -toren. Sie geben wertvolle Tipps, worauf bei der Instandhaltung zu achten ist und wie die anschließende Dokumentation heute dank Software erleichtert wird.


Türen und Tore mit KEVOX dokumentieren

Die KEVOX Managementsoftware hilft Ihnen mit einer intuitiven Bedienung und vielen vorgefertigten Formularen dabei, Türen und Tore zeitsparend und effizient zu dokumentieren. Sie können Details zum eingebauten Bauteil in digitalen Formularen festhalten, Mängel inklusive Textbausteinen und Foto aufnehmen und die Prüfungen anhand von intelligenten Checklisten durchführen. Was KEVOX genau im Bereich Türen und Tore für Sie leistet, erfahren Sie in den folgenden Stichpunkten. Alternativ können Sie unser neues Video aus der "KEVOX - einfach erklärt"-Reihe ansehen.

Alle Türen und Tore im Blick

Türen und Tore mit Software und App Dokumentieren - standortplan


  • Standortbezogene Planansicht: Einfach eigene Gebäudepläne, Handskizzen etc. hinterlegen
  • Verschiedene Arten von Türen und Toren direkt im Plan anhand von Bauteil-Icons wiederfinden
  • Einfaches Drag & Drop: Icons aus dem umfangreichen Bauteilkatalog einfach in den Plan ziehen
  • Mängel-Übersicht: Plan nach den Türen und Toren filtern, die Mängel aufweisen

Details zum Einbau festhalten

Aufmaßformular für Türen - Einbau-Formulare KEVOX


  • Vorgefertigtes Aufmaßformular für Türen: Alle Informationen von Ausstattung über Wand- und Zargenausführung bis hin zu Schließmitteln
  • Alle notwendigen Informationen zur eben eingebauten Tür erfassen und gebündelt dem Betreiber übergeben
  • Stammblatt (Checkliste) für Tore, in dem alle Details erfasst werden
  • Einfache Mangelaufnahme bei angelegten Bauteilen: Textbausteine, Foto aufnehmen, Zuständigkeit vergeben, fertig!

Nichts bei der Prüfung vergessen – dank digitaler Checklisten

Prüfberichte - digitalen Checklisten-tueren-und-tore

Prüfberichte - digitalen Checklisten-tueren-und-tore

  • Verschiedene Prüfberichte in Form von digitalen Checklisten
  • Prüfbericht für Türen
  • Prüflisten für Signaltor/Hubtor und Rolltor/Rollgitter
  • Prüfprotokoll und Prüfbuch für Feststellanlagen
  • Jährliche Prüfung Schritt für Schritt anhand der Checkliste durchführen
  • Nichts vergessen: Speichern erst möglich, wenn alle notwendigen Felder ausgefüllt sind

Individuell anpassbar: Prüf- und Wartungsprotokolle genau nach Ihrem Bedarf

prüfformulare-türe-tore-anpassen-kevox


  • Formularvorlagen passen nicht für jeden Betrieb und jeden Prüfer
  • Bereits vorhandene Checklisten und Formulare nach eigenem Bedarf anpassen
  • Möglichkeit, eigene Checklisten und Formulare anzulegen bzw. von uns einpflegen zu lassen

Ersparen Sie sich das Suchen: Alle Hersteller-Dokumente direkt hinterlegt

Herstellerdokumente schnell finden in kevox


  • Hersteller-Dokumente sind bei Einbau und Instandhaltung unerlässlich
  • Bessere Übersicht und mehr Ordnung: Zu jedem Bauteil direkt die entsprechenden Dokumente hinterlegen
  • Bei vielen herstellerbezogenen Bauteilen sind die Dokumente schon von KEVOX direkt hinterlegt: Sie müssen nicht mehr aufwendig alle Dokumente im Internet zusammensuchen und herunterladen

 

Wie Sie den Einbau und die Instandhaltung von Türen und Toren einfach und effizient dokumentieren (Video)

In unserem neuen "KEVOX - einfach erklärt"-Video lernen Sie, wie Sie mit der KEVOX Software ganz simpel und schnell Ihre Türprüfung durchführen. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie Türen und Tore im Bauteilplan anlegen, Mängel erfassen und abarbeiten, Fotos aufnehmen und bearbeiten. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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Wie Sie rechtssicher Leitern und Tritte per Checklisten-App prüfen (inklusive Video)

Leitern-und-Tritte prüfen per Checklisten-App

Laut des DGUV Spitzenverbands (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) waren im Jahr 2016 rund 17.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle auf (Ab)Stürze von Leitern zurückzuführen. Auch wenn die meisten dieser Unfälle einem Fehlverhalten verschuldet sind, sorgt eine regelmäßige Leiterprüfung dafür, dass sich Unfälle auf diesen Arbeitsmitteln minimieren.

In diesem Blogeintrag erfahren Sie alles Wissenswertes zur Prüfung von Leitern und Tritten: Was muss ich bei der Prüfung beachten? Wie häufig muss ich meine Leitern prüfen (lassen)? Wer darf die Leiterprüfung durchführen? Wie hilft mir KEVOX dabei, diese Prüfungen möglichst unkompliziert durchzuführen?

Leiterprüfung? Warum eigentlich?

Leitern und Tritten gehören zu den beweglichen Arbeitsmitteln in Unternehmen und bergen einiges an Gefahrenpotenzial. Aus diesem Grund hat die DGUV eine extra Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten herausgegeben (DGUV Information 208-016). Unter anderem ist dort festgehalten, dass Leitern nur bei Arbeiten von geringem Umfang und geringer Gefährdung zum Einsatz kommen sollten. Müssen Sie im Unternehmen dennoch Leitern und Tritte einsetzen (z.B. an Arbeitsplätzen, an denen andere Mittel nicht zum Einsatz kommen können), steht die Sicherheit der Mitarbeiter an erster Stelle. Eine regelmäßige Prüfung der Arbeitsmittel sorgt dafür, dass sich Gefahrenquellen reduzieren lassen.

Bereits die herstellenden und importierenden Unternehmen von Leitern sind verpflichtet für diese Sicherheit zu sorgen. Eine dauerhaft angebrachte Betriebsanleitung weist auf den richtigen Umgang mit der Leiter und mögliche Gefahren hin. Diese Betriebsanleitung ist verpflichtend. Dementsprechend müssen Sie auch bei der Prüfung darauf achten, dass sie leserlich und in Ordnung ist.

Wie oft müssen Sie die Leiterprüfung vornehmen?

Die oben genannte DGUV Information gibt bereits Hinweise zur Prüfung von Leitern und Tritten. Die eigentlichen Anforderungen an den Arbeitgeber gibt aber die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) vor. Dort ist in § 3, Abs. 3 explizit festgehalten, dass die genutzten Arbeitsmittel regelmäßig geprüft werden müssen.

Die genauen Zeitabstände für die Prüfung richten sich allerdings nach den Betriebsverhältnissen: Wie häufig nutzen die Mitarbeiter diese Leiter? Wie sehr wird sie dabei in Anspruch genommen? Wie oft sind bereits Mängel an dieser Leiter aufgetreten? Das Prüfungsintervall wird dementsprechend vom Unternehmer anhand einer Gefährdungsbeurteilung festgelegt.

Wer darf Leitern und Tritte prüfen?

Explizit steht in der Betriebssicherheitsverordnung nicht, welche Personen generell Leiterprüfungen durchführen können. Der Arbeitgeber muss vielmehr die notwendigen Voraussetzungen festlegen, die eine Person dafür erfüllen muss. Da es sich bei Leitern und Tritten nicht um Arbeitsmittel handelt, die eine besondere Gefährdung bei der Prüfung darstellen (z.B. durch Elektronik oder Druck), reicht hier in der Regel eine handwerkliche Ausbildung. Der TÜV bietet außerdem Seminare an, in denen die Teilnehmer dazu befähigt werden, Leitern und Tritte in Unternehmen zu prüfen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, externe Unternehmen aus dem Bereich Arbeitssicherheit mit der Prüfung Ihrer Leitern zu beauftragen.

Was müssen Sie bei der Leiterprüfung beachten?

Generell unterteilt sich die Begutachtung in die Sicht- und Funktionsprüfung. Zu der Sichtprüfung gehört die bereits oben genannte Vollständigkeit der Betriebsanleitung. Des Weiteren muss ein intaktes GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit“) vorhanden sein.

Noch wichtiger für eine fehlerfreie Funktionsweise der Leitern und Tritte sind aber natürlich intakte Holme, Sprossen und Füße. Ein besonderes Augenmerk sollte hier auf Verschleiß, Verformung oder Zerstörung von diesen Bauteilen bzw. auf fehlenden Bauteilen liegen.

Sollte der Prüfer tatsächlich Mängel an der Leiter feststellen, muss er diese natürlich erfassen und schnellstmöglich beheben (lassen). Der Unternehmer muss nach der Behebung der Mängel sicherstellen, dass die Leiter auf ihren sicheren Zustand erneut überprüft wird.

Besonders simpel können Sie die Leiterprüfung anhand einer Checkliste durchführen. Diese arbeiten Sie Schritt für Schritt ab und können so kaum etwas übersehen. In der KEVOX Managementsoftware sind diese Checklisten bereits enthalten. Wie genau Sie Leitern mit KEVOX prüfen können, sehen Sie in unserem neuen „KEVOX einfach erklärt“-Video.

Leitern und Tritte prüfen mit KEVOX

Alle Leitern im Unternehmen im Blick

Leitern und Tritte in der Planansicht von KEVOX erfassen

Leitern und Tritte in der Planansicht von KEVOX erfassen

  • Standort von jedem Arbeitsmittel (Leitern, Tritte) im Plan an der richtigen Stelle
  • Verschiedene Leiterarten im KEVOX-Bauteilkatalog (Kategorie "DGUV"): Anlegeleiter, Mehrzweckleiter, Stehleiter, Vielzweckleiter
  • Alle wichtigen Details erfassen: Hersteller, Maße, Prüf-, Wartungs- und Kontrolltermine und vieles mehr

Keinen Prüftermin mehr verpassen

Alle Leiter und Tritte Prüftermine mit KEVOX im Blick

Alle Prüftermine der Leitern und Tritte mit KEVOX immer im Blick

  • Alle fälligen Prüf-, Wartungs- und Kontrolltermine werden bereits in der Projektübersicht angezeigt
  • Im Bauteil selbst (Bauteil über die Planansicht öffnen) sehen Sie die Details
  • "Einträge" listet überfällige Prüftermine als Mangel auf
  • "Instandhaltung" zeigt aktuelle und letzte Prüftermine
  • Diese Details werden bereits beim Erfassen des Bauteils (s. vorheriger Schritt) festgelegt

Strukturierte Leiterprüfung mit Checklisten

Einfache Checklisten erleichtern die Leiterprüfung DGUV

Einfache Checklisten erleichtern die Leiterprüfung nach DGUV

  • Im Bauteil über "Formulare" zum Kern der Leiterprüfung
  • Über Button "Aktion" entsprechende Checkliste für Ihre Leiter abrufen
  • Interaktive PDF-Datei hilft Ihnen Schritt für Schritt
  • Allgemeine Angaben ausfüllen (Standort, Inventarnummer, Werkstoff etc.) und Fragen Schritt für Schritt beantworten
  • Nichts übersehen: KEVOX weist Sie darauf hin, wenn eine notwendige Frage nicht ausgefüllt wurde
  • Digitale Unterschrift erfassen und PDF abspeichern, ausdrucken oder verschicken
  • Beim Abspeichern werden alle angegebenen Defekte als Mängel in KEVOX angelegt

 

Wie Sie mit der KEVOX Management Software ganz einfach Ihre Leiterprüfung durchführen können, sehen Sie in unserem neuen "KEVOX - einfach erklärt" Video:


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Setzen Sie Ihre Neujahrsvorsätze in die Tat um

KEVOX Neujahresvorsätze

Sie kennen es sicher selber. Kaum ist der letzte Tag des alten Jahres angebrochen, die Silvesterkorken knallen und ein jeder hat sich fest vorgenommen im neuen Jahr etwas zu ändern. Vor allem im privaten Bereich gibt es häufig einiges, das anders laufen soll. Doch auch im Unternehmen können gute Vorsätze nicht schaden. Neben wirtschaftlichen Interessen wie einer Umsatzsteigerung können auch die Optimierung der Arbeitsprozesse, die Entlastung der Kollegen und die Verbesserung der Arbeitsatmosphäre eine Rolle spielen. Oder ist 2018 vielleicht endlich der Punkt gekommen, den Schritt weg von veralteten Prozessen hin zur Digitalisierung zu wagen? Wir haben fünf Tipps für Sie zusammengestellt, damit Sie Ihre guten Vorsätze auch tatsächlich in die Tat umsetzen. Und das Beste ist: KEVOX kann Sie dabei unterstützen.

1. Konkrete Ziele formulieren – Keine Berichte formatieren, mehr Aufträge in weniger Zeit bearbeiten, Digitalisierung?

Im Prinzip sagt es ja schon das Wort: Vorsatz. Etwas, das man sich vornimmt zu tun. Im Betrieb ist es üblich, konkrete Jahresziele festzustecken. Doch was ist mit der Optimierung der Arbeitsprozesse, dem Schritt in die digitale Dokumentation? Machen Sie sich ganz konkret klar, was Sie dafür tun müssen, um diese Ziele zu erreichen. Zum Beispiel, dass Sie sich Angebote für die KEVOX Dokumentationssoftware einholen.

2. Realistische Vorstellungen haben – KEVOX machts realistisch

Die Motivation lässt besonders schnell nach, wenn nicht kurzfristig schon Erfolge verbucht werden können. Dazu ist es aber auch notwendig, sich möglichst realistische Ziele zu setzen. Ein Unternehmen, das sich erst vor einem Jahr gegründet hat, wird nicht direkt an die Börse gehen. Oder die Anzahl seiner Kunden verzehnfachen. Natürlich, alles ist möglich, aber nicht immer unbedingt realistisch. Setzen Sie sich kleine und wenige Etappenziele, die auch erreicht werden können.

3. Zeiten gut planen – Zeit investieren, um Zeit zu sparen, wie beim Softwarekauf

„Da hab‘ ich einfach keine Zeit für.“ Wie oft hört man diesen Satz heute in unserer allzu schnelllebigen Zeit nur? Sie kennen es doch sicher. Da noch eine Begehung, dort noch ein Bericht, der fertig geschrieben werden muss, und schon ist es wieder 20 Uhr. Viel Zeit bleibt da nicht mehr für die schönen Dinge. Leider können wir nicht Ihre Wochenplanung übernehmen, aber wir können Ihnen Arbeit abnehmen. Mit KEVOX sparen Sie bis zu 80 % Zeit in der Dokumentation im Bau- und Mängelmanagement ein. Klingt das nicht nach einem verlockenden Ziel für 2018?

4. Aktiv werden – einfach machen und testen

Effektive Planung ist schön und gut, doch bringt sie wenig, wenn Sie nicht in die Tat umgesetzt wird. Lassen Sie uns beim oben genannten Beispiel ansetzen. Ja, Sie würden gerne Ihre Arbeitsprozesse optimieren, aber haben es bisher einfach nicht geschafft, sich über die passende Software zu informieren. Werden Sie jetzt aktiv und rufen Sie uns unverbindlich an. Wir helfen Ihnen gerne bei der Umsetzung Ihrer guten Vorsätze.

5. Motivation bewusst machen – erwischen Sie sich immer wieder länger als gedacht am Schreibtisch, beim Bericht schreiben?

Unerlässlich ist es, sich ständig die eigene Motivation vor Augen zu führen. Warum lohnt sich die Investition in eine Dokumentationssoftware? Gewährleistet es mir eine bessere Rechtssicherheit? Kann es die Kollegen entlasten, was sich wiederum positiv auf die Arbeitsatmosphäre auswirkt? Gute Vorsätze sollten in jedem Fall immer einen positiven Effekt mit sich bringen und sich nicht wie eine Entbehrung anfühlen.

Auch Wir bei KEVOX haben Ziele:

Übrigens: Auch wir von KEVOX haben uns für dieses Jahr natürlich Ziele gesetzt. Wir möchten unsere Software und Apps für Sie noch weiter optimieren, um Sie dabei zu unterstützen, all Ihre privaten und beruflichen Ziele in 2018 in die Tat umzusetzen.

Nie wieder lange formatieren mit Word und Excel! Wir zeigen Ihnen wie…

kevox go smartphone app für digitale dokumentation im brandschutz bau handwerk arbeitssicherheit

Sind Sie auch ständig gefrustet, da es mit der Formatierung Ihres Berichts nicht so recht klappen möchte? Mal ist das Bild zu klein, mal zu groß. Dann passt wiederum die Überschrift nicht, die Zeilenabstände sind viel zu breit oder Bild und Text sind nicht bündig. Ist alles geschafft, bedarf es oft nur einer klitzekleinen Änderung und schon geht die Formatierungsarbeit der Dokumentation von Neuem los. Schluss damit! In der App KEVOX GO stehen Ihnen unterschiedliche Layouts zur Verfügung, die Sie in nur 3 Schritten mit Inhalt bestücken können. Sparen Sie sich die Nacharbeit am Schreibtisch.

Welches Fotos gehört zu welchem Mangel?

Eine wichtige Frage vorweg: Können Sie sich bei der Berichterstellung an alle aufgenommenen Daten und Fotos erinnern?  Mit KEVOX GO müssen Sie sich um dergleichen Dinge keine Gedanken machen, denn alle relevanten Daten wie Datum, Uhrzeit, Objekt, Standort, Mangel, Zuständigkeit und Beschreibung werden detailliert festgehalten. Kein Detail wird mehr vergessen. Mit KEVOX GO hat das mühsame Zusammensuchen ein Ende, denn die App übernimmt die Berichterstellung für Sie. Gleichzeitig erhalten Sie eine einheitliche Formatierung der Dokumentation. Ganz gleich, welcher Mitarbeiter sich an diesem Tag um die Dokumentation kümmert. Vorab können Sie sich in der App jeder Zeit ein Musterbeispiel ansehen, wie der fertige Bericht aussehen wird.

Nur noch die passende Berichtsform wählen

Nicht nur Mängelberichte können mit KEVOX GO erstellt werden, auch Tätigkeitsnachweise lassen sich in Sekundenschnelle anfertigen. Diese beinhalten neben Projektadresse und -beschreibung, Datum, Uhrzeit, die Gesamtarbeitszeit in Minuten sowie die Tätigkeitsbeschreibung. Die Texterstellung kann der Einfachheit halber per Spracheingabe erfolgen. Alternativ stehen verschiedene Textbausteine zur Verfügung.

Des Weiteren bietet KEVOX GO die Möglichkeit, Bauleitungsberichte, Bildberichte, eine Brandverhütungsschau, Kurzberichte (wahlweise mit Bildern) sowie eine Gesamtübersicht als PDF zu erstellen. Diese lässt sich aus der App heraus als E-Mailanhang oder WhatsAppnachricht versenden oder ausdrucken.

Laden Sie sich KEVOX GO bei Google Play bzw. im App Store kostenlos herunter und testen Sie unverbindlich die App. Oder nutzen Sie die Webversion:

Im Video sehen Sie, wie Sie sich registrieren und wie Sie den ersten Mangel anlegen.

KEVOX GO Launch – alles über unsere neue App KEVOX GO – Die App für Ihre mobile Dokumentation & automatische PDF-Berichterstellung mit Vorlagen

KEVOX-GO-App für digitale Dokumentation-Launch
Wir haben uns mit einigen Nutzern und Freunden zusammengesetzt und überlegt: Welchen Mehrwert wünschen sich unsere derzeitigen sowie potentiellen Anwender? Welchen Mehrwert können wir mit einer App schaffen und wie muss diese aussehen? In vielen weiteren Gesprächen konkretisierte sich die Idee des KEVOX-Konzepts: Software und Apps in Kombination, eine effiziente und günstige Lösungen in der mobilen Dokumentation für kleine und große Teams.

 

Die neue App KEVOX GO für die mobile Dokumentation und Berichterstellung direkt vor Ort kostet weniger als 1 Kaffee am Tag

Herausgekommen ist unser neues „Baby“: KEVOX GO. Die App ermöglicht die schnelle Aufnahme von Mängel, Maßnahmen, Tätigkeiten, Prüfungen, Informationen, Teilnehmer, Unterschriften, das Wetter, den Zählerstand und noch einiges mehr, direkt vor Ort. Vergessen Sie die Fotozuordnung nach der Begehung. Verteilen Sie zusätzlich Zuständigkeiten. Verzichten Sie in Zukunft dank KEVOX GO auf das Ausfüllen von Arbeitsbescheinigungen. Nutzen Sie stattdessen die Tagebuchfunktion, mit der Sie nachweisen, welche Arbeiten bereits erledigt wurden. Ein weiteres Plus: In KEVOX GO können Sie Tätigkeitsnachweise ausfüllen und in kürzester Zeit Arbeitsberichte erstellen. Vorgefertigte Textbausteine erleichtern die Eingabe. Alternativ können Sie die Spracheingabe nutzen. Am „Ende des Tages“ können mit der App automatische PDF-Berichte (z. B. Prüf-, Tätigkeits-, Begehungs- oder Statusberichte generiert und über verschiedene Medien (E-Mail, WhatsApp) versendet werden. In Kurz: KEVOX GO bietet mobile Dokumentation vor Ort auf dem Smartphone.
Mit 0,83 € pro Tag ist sie günstiger als der tägliche Kaffee, spart Ihnen jedoch 70 % Ihrer Dokumentationszeit. Am Ende des Tages werden Berichte einfach ausgedruckt, wobei die Nacharbeit am Computer inklusive langwieriger Formatierung wegfällt. Das spart im Durchschnitt mehr als eine Stunde am Tag! Wir sind uns sicher: Eine Ihrer Arbeitsstunden ist teurer als 0,83 €. Wie praktisch! Die App bezahlt sich also von selbst.

 

KEVOX GO vereinfacht die Implementierung des KEVOX-Konzepts in großen Teams, da jeder Mitarbeiter ein Smartphone besitzt.

Das Beste ist: alle Daten, die Sie oder Ihr Team per KEVOX GO erfassen, können in der KEVOX-Managementsoftware zusammengefasst, ausgewertet und in Reports langfristig dokumentiert oder ausgegeben werden.
KEVOX Go ist eine von der KEVOX-Managementsoftware unabhängige App und in sich selbst bereits unglaublich arbeitserleichternd. Direkt vor Ort können mit dem Smartphone nun Mängel, Tätigkeiten und viele weitere Informationen einfach ausgewählt und mit Fotos und (Sprach)Notizen erfasst werden.
Um ein ganzes Team mit KEVOX auszustatten, ist keine große Hardwareanschaffung notwendig. Die KEVOX GO App kann einfach aus den App Stores auf jedes Handy runtergeladen oder als Webversion verwendet werden. Schon kann die Arbeit losgehen.

 

KEVOX GO ist für viele Menschen und Branchen geeignet. Auch für Sie.

Das Konzept ist perfekt geeignet für die Dokumentation seitens Bauleiter, Architekten, Ingenieuren, Metallbauern (Türen und Tore), Kindergärten, Schulen, Hausmeistern, Facility Managern, Hotels, Handwerkern, Filmsetsicherungen, Brandschützern, Feuerwehren (vorbeugender Brandschutz), Krankenhäusern sowie Arbeitsschutz und Sicherheit sowie vielen anderen.

 

Kostenlos downloaden und testen – ein Video zeigt die ersten Schritte mit der App (kein Hexenwerk … sondern einfach einfach.)

Wie das Ganze aussieht? Nutzen Sie die Chance und testen Sie KEVOX GO, kostenlos und unverbindlich. Laden Sie sich die herstellerneutrale App bei Google Play bzw. im App Store herunter oder nutzen Sie die Webversion. In der Testversion können Sie bis zu fünf Mängel anlegen. Wählen Sie jetzt Ihre Testversion aus:
Wie die Überschrift verspricht, zeigt dieses Video (hier klicken) Ihnen, wie Sie KEVOX GO herunterladen, sich registrieren und wie Sie den ersten Mangel anlegen. Viel Spaß beim Ausprobieren.

 

Wie Sie Ihr Abo abschließen

Sie haben KEVOX GO schon kostenlos getestet? Klasse! Wir hoffen die App gefällt Ihnen und Sie entscheiden sich dazu, das Abo abzuschließen. Erhalten Sie KEVOX GO einen Monat im Jahr gratis, indem Sie direkt das Jahresabo abschließen.
Gehen Sie dazu in Ihrer KEVOX GO App auf Optionen und wählen Sie Ihr Abo aus.
Sollten Sie das Abo für die Webversion oder mehrere Abos für viele Nutzer buchen wollen, rufen Sie uns bitte an. Unser Team setzt gerne sofort alles für Sie in Gang. +49 (234) 60609990

 

Ihre Vorteile:

✓ Einfache Dokumentation vor Ort, genau dann, wenn der Gedanke kommt
✓ Automatische, direkte PDF-Berichterstellung (viele Vorlagen)
✓ Die App ist günstiger als der Kaffee pro Tag: nämlich 0,83 €
✓ Alle Mitarbeiter mit KEVOX ausstatten, ohne neue Geräte zu kaufen

Ihre Meinung ist uns wichtig

Ihre Meinung ist uns wichtig. Schreiben Sie uns gerne Ihre Meinung zu KEVOX GO formlos als E-Mail an inof@kevox.de. Wir danken für Ihr Feedback und beziehen es in unsere To-Do- und Verbesserungslisten mit ein.

Legen Sie noch heute los mit der mobilen Dokumentation: GO, GO, GO, GO…

PS: hier geht es zur KEVOX GO Webseite

Novellierte Gewerbeabfallverordnung seit dem 1. August und wie Sie schnell dokumentiert wird

NOVELLIERTE GEWERBEABFALLVERORDNUNG-und-KEVOX-GO

Am 1. August 2017 ist die Gewerbeabfallverordnung in Kraft getreten, die vorschreibt, dass auf Baustellen noch strenger Müll getrennt werden muss. Jetzt fragen Sie sich zu Recht: Mülltrennung und KEVOX? Wie passt das zusammen? Ganz einfach: Jedes Unternehmen steht nun in der Pflicht, die Mülltrennung genauestens zu dokumentieren. Für viele Baustellenleiter und Handwerker ein lästiges Übel. Eine Verordnung, die vermeintlich niemand braucht! Nicht nur der Aufwand wird größer auch die Bürokratie nimmt zu. Eine Zusatzarbeit, die mehr als lästig ist und Zeit raubt (sehen Sie hierzu auch einen aktuellen Beitrag aus der ZDF-Sendung heute – in Deutschland, ab Minute 10.04). Also was tun? Nutzen Sie KEVOX GO! Erledigen Sie mit der herstellerneutralen App die Dokumentation schnell und einfach per Smartphone, das zu einem steten Begleiter geworden ist. So wird zumindest das Dokumentieren zum Kinderspiel.

Dokumentation von Gewerbeabfall wird Pflicht

Als Folge der Gewerbeabfallverordnung, die die Verordnung von 2002 komplett ablöst, müssen fortan an Kunststoffe, Gläser, Holz, Metalle, Dämmmaterial, Fliesen, Keramik, Beton, Ziegel, sowie gipshaltige und bituminöse Abfälle getrennt voneinander entsorgt werden und können nicht mehr gemeinsam deponiert werden. Dies gilt zumindest dann, wenn die Abfälle mehr als 50 Kilogramm je Abfallfraktion je Woche betragen. Gewerbeabfall der unter dieser Grenze liegt, kann auch in Zukunft wie bisher entsorgt werden. Doch eins bleibt bestehen – egal, wie groß der Gewerbeabfall ist: die Dokumentationspflicht. So muss jedes Unternehmen, ganz gleich, wie viele Mitarbeiter beschäftigt sind oder welcher Branche es angehört, protokollieren, was sie in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt entsorgt hat. Hierunter fallen auch die Abfallmengen unter 50 kg sowie Mischabfälle, die aufgrund von wirtschaftlicher oder technischer Unzumutbarkeiten (z. B. mangelnder Platz für Sammelbehälter) nicht getrennt entsorgt werden können.

Mülltrennung schnell mit dem Handy dokumentieren

Die Dokumentation des Gewerbeabfalls bedeutet einen deutlicher Mehraufwand für die einzelnen Unternehmen, von denen sich einige an Handwerksbetriebe oder ähnliche Unternehmen wenden, die sie mit der Dokumentation beauftragen. Doch dies kostet Geld, was sich wiederum auf die Baukosten auswirken wird. Das muss nicht sein. Starten Sie mit KEVOX GO für 25 € im Monat und erledigen Sie die Dokumentation in nur drei Schritten schnell selbst auf dem Smartphone. Protokollieren Sie mit nur wenigen Klicks die Mülltrennung, aber auch Mängel, Maßnahmen, Tätigkeiten, Prüfungen des Projektes und noch vieles mehr. Fügen Sie Fotos, Prioritäten sowie Fristen hinzu und halten gleichzeitig wichtige Daten und Fakten mittels der Tagebuchfunktion fest. Aus den gesammelten Daten können Sie fertige Berichte über die Müllentsorgung oder aber auch Prüf-, Status, Tätigkeits- oder andere Berichte direkt auf dem Handy generieren und per E-Mail verschicken oder ausdrucken. So erledigen Sie die lästige Zusatzarbeit der Gewerbeabfallverordnung mit geringstem Mehraufwand.

Sie möchten mehr über KEVOX GO wissen? Im nächsten Newsletter stellen wir Ihnen die App ausführlich vor. Sie erhalten noch keinen Newsletter? Melden Sie sich hier an.

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Brandschutzdokumentation aus Sicht eines Rechtsanwaltes – Wer ist für Was zuständig? (Video Interview mit Dr. Neupert)

Brandschutzdokumentation aus Sicht eines Rechtsanwaltes_Dr Neupert

Angesichts der großen Verantwortung, die ihnen im Unternehmen zuteilwird, beschleicht viele Brandschutzbeauftragte ein mulmiges Gefühl. Zu unrecht. Wie Brandschutzbeauftragte aber auch Unternehmer dafür sorgen können, dass sie ihrer Aufgabe gerecht und Pflichten klar definiert werden, erklärt Rechtsanwalt Dr. Michael Neupert im KEVOX-Interview.

Dr. Neupert ist Experte im Bereich Technik-, Verwaltungs-, Organisations- und Haftungsrecht und zugleich als Fachautor und Referent („Die persönliche Verantwortung des Brandschutzbeauftragten“) unterwegs. Im Zuge seiner Arbeit wird er in Betriebsorganisationen oft mit der Frage konfrontiert, wer im Unternehmen für welche Tätigkeit verantwortlich ist. Eine zentrale Frage, bei deren Beantwortung keine Fehler passieren dürfen.

WELCHE PFLICHTEN HAT DER BRANDSCHUTZBEAUFTRAGTE?

Trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen passieren in Deutschland zahlreiche Arbeitsunfälle. Dies führt im Unternehmen rasch zu Unruhe, da der Arbeitsunfall unter verschiedenen Gesichtspunkten analysiert und aufgearbeitet wird. In einigen Fällen wird juristisch ermittelt, da die Aufsichtsbehörde ein Interesse daran hat, wer für den Unfall verantwortlich ist.  So unschön das Thema Arbeitsunfall auch ist, sei es der falsche Weg, das Thema tot zu schweigen, gibt Dr. Neupert zu bedenken. Vielmehr sollten sich Arbeitgeber und -nehmer bereits frühzeitig mit dem Bereich Schadensfall beschäftigten. Kümmern, machen seien hier die passenden Stichwörter.
Besonders zwei Punkte gilt es seiner Meinung nach zu beachten, um Arbeitsunfälle zu vermeiden. Da wäre zunächst die Eindeutigkeit eines Delegationssystems. Das Delegationssystem müsse als Ganzes betrachtet werden. Der Arbeitgeber habe laut Dr. Neupert dafür Sorge zu tragen, dass es in sich schlüssig und konsistent sei. Es müsse zum Rest der Unternehmerorganisation passen. Der Arbeitgeber müsse für sich die Fragen beantworten „Habe ich Pflichten eindeutig und lückenlos zugeordnet?“, „Wurde jede Pflicht einer konkreten Person zugeordnet?“. Wenn nicht, gelte es an dieser Stelle nachzubessern. Ein anderer wichtiger Punkt sei es, die einzelnen Übertragungsakte genau zu definieren. Hiermit ist die Zuweisung einer konkreten Pflicht an eine konkrete Person gemeint. Aus der Delegation müsse genau erkennbar sein, wofür die Person verantwortlich sei und wofür nicht, macht Dr. Neupert klar.

IM BRANDSCHUTZ SIND KLARE AUSSAGEN GEFORDERT

Dr. Neupert gibt zu bedenken, dass Unternehmen  lebende Organismen seien. Delegationssysteme könnten nicht am Reißbrett entstehen. Daher müsse regelmäßig nachgeprüft werden, ob das Delegationssystem noch aktuell sei, ob es noch den Stand des Unternehmens abbilde. Kann jeder, der hier eine Pflicht hat, diese faktisch noch erfüllen? Oder ist vielleicht ein Mitarbeiter weggefallen? Oft fehle es an klaren Formulierungen. Es müsse stets konkretisiert werden, welche Aufgaben der Arbeitnehmer zu übernehmen habe, gibt Dr. Neupert zu bedenken. Unternehmer müssten die Aufgaben so formulieren,  dass jeder Brandschutzbeauftragte verstehe, dass Brandschutz nicht ein Thema sei, das nur den Chef etwas angehe, sondern im Besonderen ihn selbst betreffe. Jeder Brandschutzbeauftragte solle sich fragen, ob die Aufgaben, für die er sich verantwortlich fühle, deckungsgleich mit den Anweisungen des Chefs seien oder ob es in dieser Hinsicht unterschiedliche Auffassungen gebe. Wenn nicht klar sei, welches der letzte Verantwortungsbereich sei, empfiehlt Dr. Neupert das Gespräch zu suchen, damit Unklarheiten, die zu Arbeitsunfällen führen können, beseitigt werden.

DOKUMENTATION BIETET AUFKLÄRUNGSHILFE

Eine lückenlose Dokumentation bietet die Chance, Arbeitsunfälle aufzuklären. Hat die Person auch das getan, wofür sie verantwortlich ist? Falls trotz einer richtigen Vorgehensweise und Handhabung ein Arbeitsunfall passiert, bietet die manipulationssichere Dokumentation einen großen Entlastungswert. So können Brandschutzbeauftragte nachweisen, dass sie ihre Aufgaben erfüllt haben, was wiederum von großem Interesse fürs Unternehmen ist.

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