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Monthly Archives: November 2016

Maßnahmen beim Arbeitsschutz sorgfältig dokumentieren (inkl. Whitepaper Download)

Arbeitsrecht_Arbeitsschutz_dokumentation_kevox

Arbeitgeber haben ihren Mitarbeitern gegenüber eine besondere Verantwortung wahrzunehmen. Denn ihnen gegenüber befindet er sich in einer gewissen Machtposition. Mit besonderen Schutzmaßnahmen in Bezug auf den Arbeitsplatz und die zu leistenden Arbeiten wird der Arbeitgeber dieser Verantwortung gerecht. (Es folgt ein Gastbeitrag von Marlene Keller, Autorin für www.anwaltarbeitsrecht.com.)

Pflichten zur Dokumentation des Arbeitsschutzes

Auf besondere Pflichten beim Arbeitsschutz weist das Portal für Fragen rund um das Arbeitsrecht, www.anwaltarbeitsrecht.com, hin. So verpflichtet das Arbeitsschutzgesetz Arbeitgeber zu einer aussagefähigen Dokumentation über sämtliche Gefährdungsbeurteilungen, die in einem Unternehmen durchgeführt wurden. Außerdem müssen alle veranlassten Maßnahmen in Bezug auf den Arbeitsschutz dokumentiert werden. Wie ausführlich eine solche schriftliche Niederlegung erfolgen muss, hängt vom Einzelfall ab. Maßgebend sind hier etwa die Art des Betriebes oder das Potenzial der Gefährdung. Immerhin aber müssen alle Bestimmungen des Arbeitsschutzes enthalten sein und was bei der jeweiligen Überprüfung der Maßnahmen herausgekommen ist.

Was muss dokumentiert werden?

In einer Dokumentation müssen wichtige Einzelheiten enthalten sein. Das gilt unabhängig davon, wie umfangreich diese Dokumentation ist. In die Unterlagen gehört der Zeitpunkt der Gefährdungsbeurteilung und die Personen, die bei den Maßnahmen anwesend waren. Detailliert beschrieben werden die aufgedeckten Gefahrenumstände und ihr Ausmaß. Dazu schreiben der Arbeitgeber und die ihn begleitenden Experten außerdem, welche konkreten Maßnahmen geplant werden und wer dafür verantwortlich ist, dass diese auch ausgeführt werden. Dazu kommt der exakte Zeitpunkt, zu dem die Tätigkeiten abgeschlossen sein werden. Nicht zuletzt wird dokumentiert, wann und wie die betroffenen Mitarbeiter unterwiesen worden sind.
Mit der Dokumentation schafft sich der Arbeitgeber rechtliche Sicherheit. Außerdem kann er anhand der beschriebenen Maßnahmen feststellen, ob die Gefahrensituationen beseitigt wurden. Reichen die Ergebnisse nicht aus, kann er mit Hilfe von unabhängigen Experten weitere Schritte planen und durchführen.

(Dies war ein Gastbeitrag von Marlene Keller, Autorin für www.anwaltarbeitsrecht.com. Mehr zum Thema finden Sie im e-book „Arbeitsrecht“ unter dem Link: www.anwaltarbeitsrecht.com)

Rauchmelder & Dokumentation – wie dokumentiere ich Rauchwarnmelder? (Video)

Rauchmelder_Pflicht_dokumentieren

Nicht nur der Brand im Berufsgenossenschaftlichem Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum Ende September mit zwei Toten und zahlreichen Verletzten hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass Gebäude und Betriebe mit funktionierenden Rauchwarnmeldern ausgestattet sind. Auch die Länder haben die Notwendigkeit von Rauchwarnmeldern bereits vor einiger Zeit erkannt und ihre jeweiligen Bauordnungen entsprechend angepasst. In sämtlichen Bundesländern wurde gesetzlich geregelt, dass ab dem 1. Januar 2017 alle Wohnungen in Neubauten sowie umfangreichen Umbau mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein müssen.

Eigentümer stehen moralisch in der Pflicht

Während sich die Länder darüber einig sind, für welche Gebäude die Pflicht zur Installation eines Rauchmelders besteht, ist in jedem Bundesland anders geregelt, wer für den Einbau sowie die Instandhaltung der Rauchwarnmelder verantwortlich ist. Dies kann entweder der Eigentümer oder aber der Bewohner/Mieter des Gebäudes sein. In Baden-Württemberg müssen auch Gebäude mit Aufenthaltsräumen, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, wie zum Beispiel Kindertages- oder Pflegeeinrichtungen, Hotels sowie Kliniken mit Rauchwarnmeldern auszustatten werden, um die Brandgefahr zu minimieren und für mehr Sicherheit zu sorgen.

Mängel und Wartungsintervalle einfach protokollieren

Falls Sie die Wartung der Rauchwarnmelder ohne großen Aufwand dokumentieren möchten, haben wir hier den passenden Vorschlag für Sie: Mithilfe der mobilen Brandschutzsoftware KEVOX haben Sie die Möglichkeit, die Installation der Rauchwarnmelder bereits bei der Errichtungsphase des Betriebs oder aber während der regelmäßigen Brandschutzbegehungen in Ihren Bauplänen zu vermerken, die Instandhaltung der Rauchwarnmelder zu dokumentieren sowie nachzuvollziehen, zu welchem Zeitpunkt die Geräte zum letzten Mal auf Mängel hin überprüft wurden. Darüber hinaus wird ein Protokoll angelegt, wann diese erneut begutachtet werden müssen. KEVOX warnt Sie also rechtzeitig, wenn die Rauchwarnmelder gewartet werden müssen.

Rauchwarnmelder rechtssicher dokumentieren

Mit der Brandschutzsoftware KEVOX sind Sie auf der sicheren Seite: Sollte es zu einem Brand mit Personenschaden kommen, werden in der Regel rechtliche Schritte eingeleitet. In diesem Zusammenhang wird überprüft, ob die Räume mit einem gewarteten Rauchmelder ausgerüstet waren. In der Dokumentationssoftware KEVOX haben Sie alle Daten sowie Mängel mit wenigen Klicks zusammengefasst. Für eine schnellere Bearbeitung können innerhalb des Protokolls vorgefertigte Textbausteine verwendet werden. Zusätzlich können Sie die angelegten Dokumente sowie aufgelisteten Mängel für einen späteren Nachweis mit Ihrer Unterschrift versehen und bei Bedarf eine PDF-Datei generieren. Im Falle eines Rechtsstreits haben Sie dank der Brandschutzsoftware KEVOX sämtliche Schritte in einem Protokoll dokumentiert und können entsprechende Nachweise vorzeigen. Mit KEVOX wird die allgemeine Sicherheit erhöht, die Brandgefahr reduziert.

FAQ und Antworten zum Thema Rauchwarnmelderpflicht 2017

Hier haben wir die wichtigsten Fragen Rund um das Thema "Rauchwarnmelderpflicht 2017" für Sie beantwortet:

Warum gibt es überhaupt die Rauchwarnmelderpflicht?

Die Länder möchten die Sicherheit der Bewohner erhöhen.

Welche Bundesländer sind von der Rauchwarnmelderpflicht betroffen?

Die Verordnung gilt für sämtliche Bundesländer.

Welche Räume müssen mit einem Rauchwarnmelder ausgestattet sein?

Es ist vorgesehen, dass mindestens ein Rauchwarnmelder in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräume führen, vorhanden sein muss.

Für welche Gebäude gilt die Rauchwarnmelderpflicht?

Ab dem 1. Januar 2017 müssen die oben genannten Zimmer in Wohnungen in Neubauten sowie umfangreichen Neubauten mit einem Rauchwarnmelder versehen werden.

Wer überwacht die Rauchwarnmelderpflicht?

Es wird nicht kontrolliert, ob ausreichend Rauchwarnmelder im Gebäude angebracht wurden.

Wie dokumentiere ich Rauchwarnmelder am besten?

In unserem Video (unten) haben wir alle wichtigen Informationen zum Thema Dokumentation der Rauchwarnmelder via KEVOX zusammengefasst.

Haftungsausschluss

Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.

 

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